Kokosöl Hacks! Deswegen ist das gesunde Öl ein echter Allrounder!

Natürliche, nachhaltige Produkte erfreuen sich, nicht nur im Beauty-Bereich, an wachsender Beliebtheit. Ein wahrer Superstar dieses Trends ist Kokosöl. Und der Hype um das hochwertige Pflanzenöl kommt nicht von ungefähr – Kokosöl ist ein wahres Allroundtalent! Ich habe das Wundermittel in seinen vielseitigen Einsatzbereichen getestet und hier meine liebsten Kokosöl Hacks für euch zusammengefasst!

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Kokosöl Hacks – gesund, lecker und pflegend?

In unserem täglichen Leben greifen wir auf eine Vielzahl von Ölen zurück: Wir braten mit Olivenöl, pflegen unser Haar mit einem hübsch verpackten Haaröl und cremen trockene Hautstellen mit speziellem Körperöl ein. All diese Produkte funktionieren am besten für ihren vorgesehenen Zweck.

Doch es gibt tatsächlich eine, fast schon magische, Substanz die all das auf einmal kann – und sogar noch mehr. Die Rede ist vom Allroundprodukt Kokosöl! Aktuell lernen immer mehr Menschen die Vielseitigkeit und heilsame Wirkung dieses Öls kennen. Abgeschaut hat sich die „westliche Welt“ dieses Wissen bei den Bewohnern tropischer Regionen. Habt ihr das gewusst?

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Meine persönlichen Erfahrungen mit Kokosöl

Im Internet herrscht ein regelrechter Hype um dieses Naturprodukt. Irgendwann wurde natürlich auch ich neugierig – ein sehr umfangreicher Selbsttest war die Folge. Zunächst machte ich mich natürlich auf die Suche nach einer qualitativ hochwertigen Variante der Öls – und war prompt erstaunt vom hohen Preisniveau. Im Vergleich zu herkömmlichen Speiseölen ist Kokosöl nämlich verhältnismäßig teuer.

Aber der höhere Preis wird definitiv durch die Ergiebigkeit und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten gerechtfertigt! Vor allem dann, wenn es sich um hochwertiges, natives bzw. kaltgepresstes Kokosöl handelt. Diese Qualitätsstufe findet man vor allem online bei zertifizierten Anbietern oder in Reformhäusern – hier meist auch noch mit Fairtrade- und Bio-Siegel. Ein schöner, ethischer Zusatz.

Nach dem Kauf meines ersten, stattlichen Glases Kokosöl stand ich prompt vor einem Problem: die Lagerung. Kokosöl hat einen Schmelzpunkt von 23-26 Grad, es ist also bei wechselnder Raumtemperatur nicht immer fest. Im Sommer wird das Öl im Schraubglas manchmal komplett flüssig – in der Dosierung eher schwierig. Wenn man das Produkt im Kühlschrank lagert, wird es hingegen so hart, dass man ein Messer benötigt.

Meine persönliche Lösung für dieses Problem ist eine Lagerung im moderat gekühlten Gemüsefach meines Kühlschrankes. Direkte Sonneneinstrahlung sollte man bei Kokosöl übrigens auf jeden Fall vermeiden – das verringert die Haltbarkeit des Öls!

Halbfestes Kokosöl ist sehr handlich in der Dosierung – es lässt sich löffeln wie weiche Butter. Um diese Konsistenz zu erzielen, nehme ich das Glas einfach vorab für einige Zeit aus dem Kühlschrank. Auch der Geruch von Kokosöl ist für mich extrem angenehm, fast schon wie ein kleiner Urlaub.

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Meine Kokosöl Hacks – Dafür verwende ich das Wunderöl!

In der Küche

Kokosöl hat einen sehr angenehmen Eigengeschmack und eignet sich perfekt sowohl für herzhafte, als auch für süße Speisen. Bei letzterem ist es sogar ein ausgezeichneter, pflanzlicher Ersatz für „zerlassene Butter“. Wir Österreicher lieben ja unsere Mehlspeisen – Kokosöl bringt ein paar spannende Geschmacksakzente in die bekannten Gerichte.

Auch bei herzhaften Gerichten ist Kokosöl eine tolle Alternative zu anderen Fetten – besonders asiatische Rezepte erhalten durch das exotische Öl eine authentische Note. Laut Studien ist natives Kokosöl übrigens auch ein relativ gesundes Fett – solange man es, wie alles Gute, in Maßen genießt.

Koch-Quicktipp:

Einfache eine Banane in etwas Kokosöl anbraten.
So gelingt im Handumdrehen ein wunderbar exotisches Dessert!

Pflegendes Kokosöl für schöne Haare

Trotz regelmäßigen Friseurbesuchen und Unmengen von Conditioner wirken meine Haarspitzen meist trocken und splissig. Früher habe ich versucht, dieses Problem mit silikonhaltigen Leave-In Produkten zu lösen – währenddessen war ich jedoch ständig auf der Suche nach einer natürlichen Alternative.

Nun gibt es vermutlich nichts natürlicheres als kaltgepresstes Kokosöl – und tatsächlich erfüllt das Allround-Wundermittel auch den Zweck einer bändigenden Haarpflege. Als Leave-In Kur sorgt Kokosöl für Glanz und Geschmeidigkeit. Wichtig ist bei meinem Haar allerdings, dass ich es wirklich nur sparsam in die Spitzen einarbeite – sonst wirkt’s etwas strähnig.

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Kokosöl als Körperpflege

Wer besonders trockene Haut hat, findet in Kokosöl vielleicht den idealen, natürlichen Bodylotion-Ersatz. Ich persönlich verwende das reichhaltige Öl aber lieber für sehr anspruchsvolle Stellen wie Ellenbogen, Knie und Nagelhaut. Das hochwertige Öl ist vor allem auch deshalb ein so tolles Pflegeprodukt, weil es so schön duftet – vorausgesetzt, man mag Kokosbusserln.

Mein liebster Beauty-Kokosöl-Hack ist aber, sich damit zu rasieren. Kein Scherz – einfach die Beine befeuchten, mit dem Öl eincremen und mit einem Einwegrasierer darüber gleiten. Die Haut wird so seidig glatt und gepflegt in nur einem Schritt! Den Rasierer sollte man allerdings bei dieser Methode nach jeder Rasur austauschen.

Geschmeidige Lippen mit Kokosöl

Kokosöl ist eine tolle Alternative zu Vaseline und Labello – es pflegt langanhaltend, ohne sich dabei schwer oder klebrig anzufühlen. Ich trage es am liebsten morgens oder vor dem Schlafengehen auf und massiere meine Lippen anschließend leicht mit einer Zahnbürste. Das regt die Durchblutung an uns sorgt für einen zarten Peeling-Effekt.

Tierisch gute Pflege für meinen Hund

Nicht nur Verena hat flauschige Fellnasen Zuhause, auch ich bin stolze Hundemama. Und auch wenn mein Hund sich jedes Jahr wie ein Welpe über den frischen Schnee freut, so hat die kalte Jahreszeit auch einige Nachteile für unsere felligen Freunde. Die Straßen sind meist stark gesalzen – das schadet den empfindlichen Pfötchen. Also heißt’s für uns nach jedem Stadtspaziergang: Pfoten gründlich reinigen und anschließend eincremen. Kokosöl eignet sich hierfür perfekt, denn es ist im Gegensatz zu herkömmlichen Cremes essbar. Wir wissen ja schließlich, wie gerne Hunde ihre Fellpflege verspeisen und sich nach Spaziergängen die Pfoten lecken!

Habt ihr auch schon positive Erfahrungen mit dem Wundermittel Kokosöl gemacht? Verratet mir gerne eure liebsten Kokosöl Hacks und Tipps in den Kommentaren!

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Reni

Reni

Redakteurin bei Who is Mocca?

Reni ist seit Anfang 2016 Teil des Teams von Who is Mocca?. Sie wirkt in vielen Kategorien des Mode und Interior Magazins als Redakteurin mit. Ihre Beiträge umfassen Themen wie Modetrends, Beauty-Tipps und Interior. Vom Trendreport bis zum Deko-DIY ist alles mit dabei.

24 Comments
  1. Ich liebe Kokosöl auch und nutze es vor allem in der Küche und als Massageöl. Das erinnert mich immer direkt an meine Asienurlaube und wirkt total entspannend.
    Auch als Gesichtspflege ist es interessant, weil es ausgleichend wirkt. Nach einiger Zeit und Gewöhnung wird die Haut feiner und Unreinheiten verschwinden auch. Dauert aber ein bisserl.

    xo
    Claudine / http://www.claudinesroom.com

  2. Liebe Reni,
    ich liebe Kokosöl :) und verwende es wirklich täglich. Das allererste, was ich morgens mache, ist mir einen Teelöffel Kokosöl in den Mund zu stecken und für etwa 15 Minuten durch meinen kompletten Mundraum zu spülen. Das zieht die Abfallprodukte der Bakterien aus dem Mund und sogar Zahnfleisch, die über Nacht entstehen (z.B. das weiße Zeug auf der Zunge). Das Ganze nennt sich Ölziehen.

    Gerade im Winter benutze ich Kokosöl auch für meine trockene Haut an den Händen und meine Lippen. Früher habe ich eine Feuchtigkeitscreme verwendet, Kokosöl tut es aber genauso.

    Sobald ich ein paar Schuppen bekomme oder meine Haare sehr trocken werden, schmiere ich Kokosöl in die Haare und auf die Kopfhaut.

    Es gibt noch soo viele andere Anwendungen, ich hatte in der Vergangenheit z.B. bereits mein eigenes „Deo“ aus Kokosöl, Natron und Maisstärke hergestellt.

    Ach ja und essen kann man es ja auch :) Interessanterweise verwende ich Kokosöl in der Küche weniger als an meinem Körper ;)

    Schöne Grüße,
    Anne

  3. Ich verwende Kokosöl zum Abschminken von Augen-Makeup und angeblich ist es ein gutes Hausmittel für Mensch und Tier um Zeckenbisse vorzubeugen, da Kokosöl Laurinsäure enthält, welche Zecken fernhält. Ob das wirklich funktioniert habe ich noch nicht getestet, aber nach Kokos duftendes Hundefell finde ich auch nicht schlecht und mein Mops ist auch ganz verrückt nach Kokosöl :-)

    Alles Liebe,
    Vanessa

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