Zukunftsgedanken: Über das Kinderkriegen und Muttersein

Wo geht es hin? Wer will ich sein? Möchte ich Kinder haben? Oder doch lieber noch einen Hund? In den letzten Wochen haben mich diese Dinge so sehr beschäftigt, dass ich sie einfach niederschreiben möchte.

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Zukunftsgedanken 2.0

Als Selbstständige kann ich natürlich nur einen gewissen Teil meiner Zukunft planen. So viele Freiheiten man auch hat, so abhängig ist man wiederum von der Auftragslage und von der eigenen Motivation, täglich das beste rauszuholen. Daher habe ich natürlich auch hier einige Bedenken, wie es mal weitergehen könnte. Ich bin ein Arbeitstier und kann es mir momentan gar nicht vorstellen, mal nicht täglich am Schreibtisch zu sitzen und mein zum Beruf gewordenes Hobby auszuüben. Würde ich mein Leben für einen anderen Menschen so umkrempeln können? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Und ich weiß auch nicht, ob ich das möchte. Denn eigentlich mag ich mein unabhängiges Leben sehr gerne.

Möchte ich Kinder haben?

Ich werde dieses Jahr 28 Jahre alt – der Zeitpunkt zum schwanger werden, wäre also, rein medizinisch gesehen, nicht schlecht. Manche Frauen haben dieses Gefühl einfach im Blut und können es nicht erwarten, Mama zu werden und zu sein. Aber: Je mehr Schwangerschaftsverkündungen oder Neugeborenen-Fotos ich in den letzten Wochen und Monaten zu Gesicht bekommen habe, umso mehr habe ich mich von dem Gedanken distanziert, selbst Mutter zu werden.

Ich stufe mich selbst als eher egoistische Person ein, vor allem wenn es um meine eigenen Bedürfnisse geht. Das ist bestimmt auch nicht die beste Ausgangslage für ein Kind. Kann ich mich einem anderen Menschen so hingeben und eventuell auch einen Teil von mir selbst aufgeben? Ich befürchte nicht. Oder kann der positive Schwangerschaftstest diese Gefühle im Nu um 180 Grad drehen? Gibt es von eurer Seite Erfahrungen dazu?

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Muttergefühle und Beziehungsängste

Es klingt vielleicht böse, aber ein Welpe erweckt bei mir ganz andere Gefühle als das Baby einer Freundin. Es ist nicht so, dass ich mich nicht um das Kind kümmern würde, wenn ich darum gebeten werde. Ich kann mir nur zum jetzigen Zeitpunkt beim besten Willen nicht vorstellen, selbst eines zu bekommen. Und ich denke, das wird wahrscheinlich auch so bleiben.

Christian wäre ein guter Papa (er hat ja auch schon eine Tochter), allerdings möchte ich auch die Beziehung zu ihm nicht „gefährden“. Ich glaube es ist äußerst schwierig, die Beziehung zu pflegen, wenn plötzlich ein kleines Baby Teil der Familie ist und die volle Aufmerksamkeit verlangt. Ob ich so viel Energie und Kraft aufbringen könnte, weiß ich nicht. Deswegen Hut ab vor allen tollen Mamas und Papas, die nach der Geburt immer noch mehr sind als Mutter und Vater.

Des Weiteren stellt sich mir natürlich auch die Frage, ob ich in diese Welt ein Kind setzen möchte. Ich bin wohl-behütet bei Oma und Mama aufgewachsen, spielte im Garten mit den Nachbarskindern und musste, bis ich 14 Jahre alt war, um 20:30 im Bett sein. So eine Kindheit würde ich auch meinem Nachwuchs wünschen, allerdings hat man darüber natürlich auch nur begrenzt die Kontrolle.

Wäre ich eine gute Mutter?

Ja, ich wäre eine gute Mutter. Ich weiß, welche Werte ich meinem Kind vermitteln möchte und wie ich ihm den richtigen Weg zeigen könnte. Viele Dinge hat man auch einfach nicht in der Hand, man kann nur versuchen so viel wie möglich richtig zu machen und dem Kind die wichtigsten Werte und eigenen Lebenserfahrungen weitergeben.

Würde ich ungeplant schwanger werden, wäre das natürlich kein Weltuntergang. Dann müsste man sich einfach mit der neuen Situation arrangieren und wer weiß, vielleicht werden dann mir bisher unbekannte Muttergefühle ans Tageslicht kommen. Also mal schauen, wie ich mit Anfang 30 darüber denke.

Wie denkt ihr darüber? Seid ihr eine Vollblut-Mama, bleibt ihr lieber kinderlos oder wisst ihr auch noch nicht so recht wohin mit den Gefühlen? Ich bin gespannt und vielleicht seid ihr ja in einer ähnlichen Gefühlslage wie ich und könnt mir von euren Gedanken erzählen.

Verena

Verena

CEO, Editor

Verena-Annabella Raffl gründete ihren Fashion Blog Anfang 2013. Der Outfit und Style Blog konnte sich in kurzer Zeit in der Blogosphäre etablieren und zählt zu den erfolgreichsten Blogs im deutschsprachigen Raum.

92 Comments
  1. Sehr ehrlicher Post! Ich finde mich in dir komplett wieder! Ich bin 34 und meine biologische Uhr würde somit eigentlich schon ziemlich laut ticken! Tut sie aber nicht! Ich bin einfach auch zu egoistisch und möchte mein Leben so wie ich es jetzt führe nicht aufgeben wollen! Ich liebe meine Patenkinder (4 an der Zahl) aber eigene wären für mich und meinen Mann nichts!

  2. liebe Verena,
    mir deiner gedankenvollen Kolumne sprichst du mir voll und ganz aus der Seele!
    man findet ja nicht viele junge Frauen, die so offen und ehrlich darüber sprechen, dass sie keine Kinder wollen – oer zumindest noch nicht dafür bereit sind.
    mit gerade Anfang 30 bin ich fast schon in dem Alter, in dem einem viele Frauenärzte sagen, dass es höchtse Eisenbahn wird – und dennoch, dieser Funke springt einfach nicht über ein eigenes Kind haben zu wollen – auch nicht, nachdem ich das Familienglück meiner Schwester miterleben darf.
    wahrschenlich bin ich zu egoistisch für diesen Schritt, denn nur noch Mutter zu sein, kann ich mir einfach nicht vorstellen.

    einen Hund möchte ich dagegen auf alle F(e)lle noch haben :)
    am liebsten einen Shar Pei!

    danke dir für diese offenen, ehrlichen Worte und einen schönen Sonntag dir,
    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/
    https://www.instagram.com/liebewasist/

    1. Oh ja, auch mein Frauenarzt meinte letztes mal zu meinem Freund: Wir sehen uns dann wieder bei der Schwangerschaft! ;)
      Ein Shar Pei ist eine gute Wahl übrigens. ;)

  3. Ach ja, mir geht’s da ganz genauso wie dir. Bei mir sind es Katzenbabies die mein herz zum schmelzen bringen :D aber selbst Mutter? Mittlerweile ist meine „da hab ich eh noch 10 Jahre Zeit“ Latte auf 5 geschrumpft und ich schiebe den Gedanken immer wieder gerne nach weg…

    GLG bianca

  4. Das Leben spielt Dir Streiche, liebe Verena! Ich denke, daß Du in ein paar Jahren eine andere Einstellung zum Mutterwerden hast. Der Wunsch kommt, da bin ich mir sicher! Allerdings finde ich Deine Gedanken sehr wertvoll. Würden manche vorher so überlegen, gäbe es nicht so viele ungewollte Kinder!
    Mein erstes Kind bekam ich mit 25, ein absolutes Wunschkind! 10 Jahre später noch 2 Nachzügler! Eigentlich ungeplant, da ich nach einigen Komplikationen nicht mehr damit rechnete.
    Heute bin ich froh und stolz, 3 gesunde Kinder zu haben! (2-fache Oma bin ich auch schon!)
    Fazit: wenn ich nochmal könnte, würde ich vor 30 keine Kinder mehr kriegen, würde ich mich erst in meinen Beruf stürzen, die Welt ansehen und dann mit dem richtigen Partner (!) ein gemütliches Nest bauen!
    In diesem Sinne, liebe Verena, reden wir vllt. in 3-5 Jahren nochmal über dieses Thema! 😉
    Du hast noch sooo viel Zeit, bist gerade sehr erfolgreich mit dem, was Du tust, man spürt Deine volle Leidenschaft in Deinem Blog. Das würd‘ ich jetzt auch nicht unterbrechen!
    Viel Erfolg weiterhin und alles Gute,
    Dein „alter“ Fan
    Iris

  5. Ich würde das nicht egoistisch nennen. Warum auch. Nur weil von Frauen „erwartet“ wird, Kinder zu bekommen. Ich denke wir leben in einem Zeitalter indem sowas normal ist. Ich will Kinder, aber um Gottes Willen nicht jetzt. Ich höre meine innere Uhr nicht – wie es kommt, kommt es. 27 hin oder her :) Wir haben zum Glück die Freiheit selbst darüber zu bestimmen!

  6. Liebe Verena!
    Ich werde heuer 29! 29! Wo ist nur die Zeit hin ;)
    Ich höre meine Uhr schon ticken und ich kann es nicht erwarten einmal Mama zu werden :D

    In den letzten Jahren hat sich das Bedürfnis der jungen Leute sehr verschoben bzw. bekommen wir Möglichkeiten geboten, die unsere Eltern / Großeltern gar nicht hatten… Man will noch soviel erleben, so viel sehen, so viel ausprobieren. Doch irgendwann denke ich, kommt jeder an den Punkt wo das wirklich Wichtige nicht die 100 verschiedenen Orte die bereist wurden (an die man sich dann alle gar nicht mehr erinnern kann) sind, sondern die Geborgenheit und Liebe die einem nur seine eigene Familie geben kann.

    Das Leben ist dann doch nicht vorbei mit Kind, es wird einfach noch viel schöner weitergehen und eine ganz neue Welt für einen öffnen. es liegt nur daran, was man daraus macht :)

    Und ganz ehrlich, was gibt es schöneres als wenn man alt und runzelig ist und die Kinder und Enkelkinder vor einem im Garten herumtoben? Ich könnte mir meine Zukunft ohne Kinder / Enkelkinder nicht vorstellen.
    Hihi, soviel zum Sonntag, hab noch ein tolles Wochenende :)

    Liebe Grüße
    Evchen

    1. Hihi ja, die liebe 29 wird vor mir auch nicht Halt machen. :D
      Ich muss ehrlich gesagt nicht die ganze Welt sehen, man kann sich in seiner näheren Umgebung auch ein tolles Leben machen!
      Ja, an süße Enkelkinder muss ich auch denken. Aber dafür braucht es erstmal eine Kinder-Motivation meinerseits und selbst dann hat man noch nicht die Gewissheit, dass man mal Oma wird! :)

  7. Liebe Verena! Ich als zweifache, berufstätige Mama und Bloggerin kann dich mehr als verstehen. Mein erster Sohn war überhaupt nicht geplant, sondern eher ein Geschenk, da mir immer versichert wurde das ich keine Kinder bekommen kann. Nun habe ich zwei kleine Prinzen und ich könnte es mir ohne Kinder gar nicht mehr vorstellen.
    Doch auch ich habe es mir um einiges einfacher vorgestellt. Gerade jetzt nachdem auch ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe, ist es oftmals schwierig alles unter einen Hut zu bringen und stoße auch oft an meine Grenzen. Ich bin denke ich ziemlich ähnlich wie du, ein absolutes Arbeitstier und möchte einfach immer 100% geben. Das ist für mich wirklich oft schwierig mir einzugestehen das es mit Kindern nicht mehr möglich ist immer 100% zu geben und so kann ich dich überaus verstehen wenn du sagst du möchtest eher keine Kinder bekommen. Irgendwie ist unsere Gesellschaft auch immer noch so eingestellt, das Mütter die Erziehung der Kinder übernehmen sollen und am besten zu Hause sind. Zumindest ist es bei uns am Land wo ich aufgewachsen bin noch so. Ich werde oft schief angeschaut und mir wird auch machmal in der eigenen Familie nahegelegt, ich solle mich doch entscheiden was ich will. Familie oder Blog. NEIN das mache ich nicht. Ich habe mich für den steinigeren Weg entschieden und versuche das zu vereinbaren. Ich denke nämlich nicht das es meinen Kindern schadet wenn sie nicht täglich von in der Früh bis spät bespasst werden, sondern einfach in der Realität zwischen Job, Haushalt etc. aufwachsen. Ich möchte meinen Kindern nicht vermitteln, das nur Mama für sie Verantwortlich ist! So denke ich das auch du es zu 100% schaffen könntest eine kleine Familie zu haben! Aber kann auch voll und ganz deine Ansicht verstehen. Ich habe noch dazu das Glück das mein Mann mich sehr bei der Kindererziehung unterstützt damit ich meinen Traum als Bloggerin auch leben kann. Das ist für mich eines der wertvollsten Dinge, denn ohne dieses Glück hätte wahrscheinlich auch ich schon aufgegeben und wäre nun nur Hausfrau und Mutter! Egal für was für einen Weg du dich entscheidest, mach es so wie es dein Herz sagt! Liebste Grüße Denise http://www.neumodisch.com

    1. Bei dir ist das dann ja noch einmal eine ganz andere Ausgangssituation. Schön, dass du 2 kleine Prinzen hast!
      Auch dein steiniger Weg wird sich auszahlen, du machst das für dich und das ist auch für deine Kleinen gut.
      Bei mir war es ähnlich, Mama ist auch gleich wieder arbeiten gegangen. Ich finde das nicht schlecht, Kinder selbstständig und unabhängig zu erziehen.

  8. Ich kann dich da sehr gut verstehen! Bei mir ist es auch so, dass ich mich, wenn ich einen kleinen Hund sehe viel mehr freue, als bei einem kleinen Kind. Und momentan bin ich auch noch nicht bereit, meine eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen. Ich will reisen, in meiner Arbeit aufgehen und mit Freunden losziehen können, wann ich will. Ich habe auch viele Freundinnen die schon jetzt (bin 24) sagen, dass sie auf jeden Fall Kinder wollen und gar nicht abwarten können, mit dem Studium fertig zu werden, um sich dann ins Muttersein stürzen zu können. Ich denke, irgendwann möchte ich auch Kinder haben, aber das braucht auf jeden Fall noch seine Zeit. Heutzutage kann man sich da ja aber glücklicherweise noch etwas mehr Zeit lassen. Und wenn man dann auch mit Anfang oder Mitte 30 noch feststellt, dass man keine Kinder will, ist das ja auch kein Weltuntergang.

    Liebe Grüße
    Hanna von Written In Red Letters

    1. Das kann ich zum Beispiel nicht nachvollziehen: Wenn ich mit dem Studium fertig bin, dann möchte ich doch erstmal was erreichen und mir etwas aufbauen, oder nicht? Aber da ich keine Vollblutmama bin, kann ich diese Gedanken wahrscheinlich auch nicht nachvollziehen!

  9. Es kommt, wenn es kommt. Ich bin 30 und kinderlos. Gerade im Moment kann ich es mir mit Baby auch nicht vorstellen. Irgendwann kommt bestimmt der Moment. Ich lass mich auch nicht stressen nur weil ich 30 bin und andere früher Mama werden. Das sehe ich total locker und entspannt :)

  10. Liebe Verena,

    Was für ein toller Text! Ich debke auch sehr oft über das Thema nach, überhaupt jetzt wo der 30iger langsam näher kommt…
    Ich muss sagen ich teile viele deiner Gedanken! Ich liebe mein Leben so wie es ist, zumindest den Großteil davon. Ich liebe meine Unabhängigkeit und das ich spontan einfach etwas machen kann ohne viel nach zu denken… und ich weiß nicht ob ich das alles aufgeben will und somit auch einen Teil von mir selbst…

    Ich bin einem Dorf augewachsen, wir waren den ganzen Tag draußen ubd keiner hat sich darüber Gedanken gemacht…ich weiß nicht ob das heutzutage noch möglich wäre… in der Reihenhaussiedlung wo ich aufgewachsen bin ist das heute nicht mehr so, dass alle Kinder aus der Nachbarschaft den ganzen Tag draußen gemeinsam spielen… aber genau soetwas so eine „freie“ und unbeschwerte Kindheit will ich das mein Kind auch hat… das ist auch ein Grund warum ein Kind bei mir bis jetzt nicht am Schirm ist und auch nicht kommen wird!

    Also ich kann deine Gedanken absolut nachvollziehen, natürlich kann dir keiner diese Entscheidung abnehmen…aber hör einfach tief in dich hinein! Ich bin mir sicher du wirst für dich die richtige Entscheidung treffen!
    Und Fellbabys sind auch super! Meine Katze ist auch mein Baby! Den kann ich so richtig gut verwöhnen! ;-)

    Alles Liebe
    Jean
    http://jeanonwheels.com/

    1. Hey Jean!
      Unsere Kindheit gibt es heutzutage nicht mehr, das steht fest. Und das ist auch das traurige daran.
      Da sind einfach viele Dinge, die sich so sehr verändert haben.

  11. Sehr toller post! Mir geht es ähnlich wie dir. Eigentlich möchte ich Kinder aber ich bin wohl auch zu egoistisch. Und Tierbabys erwecken bei mir eher Mamagefühle als Babys :D ich möchte auch nicht nur noch Mama sein. Da meine Mama mich auch mit 42 bekommen hat hab ich zwar noch ein bisschen zeit aber ich frage mich immer ob für mich je der richtige Zeitpunkt kommt. Wie entscheide ich das?

  12. Toller und sehr ehrlicher Post, liebe Verena!

    Inspiriert mich dazu, mir diese Gedanken auch einfach mal von der Seele zu schreiben, weil es mir schon seit Jahren so geht und mich das ganze mittlerweile schon fast verrückt macht,…

    Leider tickt bei mir halt auch schon die biologische Uhr, sozusagen 2 Minuten vor 12 ;) Es tut daher sehr gut, zu wissen, dass Frau nicht alleine ist mit diesen Gedanken und Dilemma, danke dafür!

    Bin gespannt, was die Zukunft da noch so alles für uns bringt :)

    Alles Liebe und viele schöne HundeKuschelMomente!

    Karin

  13. Ein toller Post, mir geht es da wie dir. Und ich bin schon über 30, habe allerdings keine Bedürfnisse Mutter zu werden. da möchte ich mir evtl noch ein paar Jahre Zeit lassen oder überhaupt kein Kind bekommen. ich weiß es nicht genau. Zur Zeit gebe ich mein Geld lieber für mich aus und genieße es, dass ich keine Verantwortung für jemand anderen übernehmen muss. Ich kann tun und lassen was ich will und genieße es total :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

  14. Ok, dass ich mich jetzt mit 22 zu diesem Thema äußere mag vielleicht für viele nicht ganz passen, aber ich kann ja genauso eine Meinung diesbezüglich haben ;). Ich sehe es ganz ähnlich wie du. Früher, als ich jünger war und mich mit dem Thema nie wirklich auseinandergesetzt habe, wollte ich nie, aber auch niemals Kinder.

    Ich studiere Grundschullehramt und habe somit täglich mit kleinen Kindern zu tun und gerade in dem „Business“ haben eigentlich 99% meiner Kommilitoninnen einen extrem ausgeprägten Kinderwunsch. Mindestens 3 sollen es sein. Ich selbst liebe (kleine) Kinder über alles, sonst würde ich ja auch nicht Grundschullehramt studieren – keine Frage. Oft denke ich mir aber dann: Ich habe von morgens bis „abends“ mit mehr oder weniger schreienden Kindern zu tun und ob ich danach heimkommen und noch mit einem oder zwei Kindern zu tun haben, oder einfach entspannen und meine Ruhe haben möchte? Momentan sehe ich es eher so.

    Außerdem bin ich, so wie du, eher „egoistisch“ veranlagt. Ich liebe meine Freiheiten und kann mir nicht vorstellen, mein Leben mehr oder weniger umzukrempeln und nicht mehr so leben zu können, wie ich es möchte. Zudem möchte ich meinen Körper während der Schwangerschaft und der Geburt für ein Kind nicht „kaputt machen“. Das klingt jetzt wirklich sehr egoistisch und vielleicht auch naiv. Aber ich habe weder Lust auf Narben noch auf Schmerzen. Momentan.

    Ja, ich bin noch sehr jung und vielleicht habe ich in deinem Alter schon ganz andere Ansichten. Vielleicht möchte ich da plötzlich Kinder, aber vielleicht bleibt meine Einstellung auch dabei. Liebe Grüße, Anja

    1. Natürlich, ich freue mich über Meinungen jeden Alters! :)
      Du hast da ja noch mal einen ganzen andere Zugang zu Kindern. Ich habe ja momentan nicht wirklich mit kleinen Kindern zu tun und wenn, dann bekomme ich auch nicht wirklich Herzchen in den Augen. Und 3 Kinder? Wie kann man sich das leisten?? :)

  15. Hi Verena! Ich glaube jede Frau in deinem Alter – die noch keine Kinder hat – stellt sich zwangsläufig diese Frage. Zumal uns von der Gesellschaft schon ein bestimmtes Familienbild vermittelt wird: Haus, Mann, Kind…Ich habe mich mit dem Thema vor ein Paar Jahren auch intensiv auseinander gesetzt. Ich liebe Kinder, habe viel mit Kindern zu tun gehabt, wollte aber nie eigene Kinder haben. Alle meine Freundinnen, die bereits Mütter sind meinten: Naja, wenn die Zeit kommt, wirfst deine Einstellung aus dem Fenster. Ich werde jetzt bald 30, bin verheiratet, habe eigene Firma und bin „kinderlos“-glücklich. Meine Aufgaben als Frau und Unternehmerin erfüllen mich komplett und ich könnte es mir nicht anders vorstellen. Es gibt so viele Sachen, die ich noch unbedingt machen möchte, da ist mir meine Freiheit besonders wichtig. Naja, es kann natürlich sein, dass es in 10 Jahren anders aussieht, wer weisst das schon…Sollte der Wunsch noch kommen, werde ich mich zum gegebenen Zeitpunkt damit auseinander setzen. Wichtig ist es einfach das zu tun, was man will und was einen glücklich macht und nicht das, was von einem erwartet wird. Dann kann nichts schief gehen :-)…LG

  16. HI,

    meine Zeit als Vollzeit Mutter ist ja schon länger rum,
    meine Töchter sind ja mittlerweile schon 23 und 21, aber diese Erfahrung des Mutterseins möchte ich nicht missen.
    Man kann sich diese Situation, plötzlich selber Mutter zu sein nicht vorstellen… die Liebe die du plötzlich für dein Kind hast, ist überwältigend.
    Natürlich daf man seine eigene Persönlichkeit nicht aufgeben, muss sich Freiräume schaffen und auch der Weg in einer Partnerschaft ändert sich mit einem Kind.
    Aber wir Hundemamas kennen das ja schon irgendwie, oder ? :)
    Ich hab damals schon immer nebenbei wieder etwas gearbeitet, diese Zeit ohne die Mäuse tat gut, um so mehr hab ich mich dann wieder auf sie gefreut.
    Du hast als Freiberuflerin mit Home Office perfekte Bedingungen alles „unter einen Hut“ zu bringen. Ab und an jemanden, der die Hunde für große Runden abnimmt, das wäre perfekt. Denn die sollen ja durch den Familienzuwachs nicht auf der Strecke bleiben,,,,, der Mops ist ja sicher mit kleinen Runden zufrieden, aber der große braucht ja mehr Beschäftigung.
    Aber letztendlich kann dir diese Entscheidung niemand abnehmen….. aber dir würde sicher eine ganz große Erfahrung entgehen.

    LG Sabine,
    sabines_welt

    1. Das habe ich auch schon oft gehört: Dass die Liebe für ein Kind mit nichts vergleichbar ist. Davor habe ich auch ein wenig Angst – also dass ich mich selbst so verändere, wie ich es eigentlich gar nicht möchte. Naja, schauen wir mal! :)

  17. Liebe Verena,
    ein schöner und ehrlicher Text und ich finde jeder darf und sollte hierzu seine Meinung haben. Auch ich dachte Anfang 20, dass ich mit 30 sicherlich verheiratet bin und Kinder haben werde. Nun werde ich dieses Jahr 32 und bin von all dem sooooo unglaublich weit entfernt und weißt du was, ich fühle mich gut damit. Ich habe kein Problem damit auch erst mit Ende 30 Mama zu werden, wenn denn dann der richtige Zeitpunkt ist und wenn der nicht kommt, bin ich auch die aller beste Tante für alle kleinen Mäuse meiner Freundinnen und lebe mein Leben so wie ich es will… Wie du siehst ändern sich hier sogar die eigenen Vorstellungen immer wieder und ich glaube, man fühlt es wenn man so weit ist. So war es auf jeden Fall bei meinen Mädels. Und wer weiß vielleicht sehe ich das Ganze ja in 2 Jahren auch schon wieder völlig anders ;) Aber jetzt reicht mir meine kleine Fellnase vollkommen zum absoluten Glück aus <3
    Hab einen tollen Sonntag!
    Liebst Kathi

  18. Huhu, schöner Post! Ich kann mich ziemlich gut mit dir identifizieren.. Ich bin zwar „erst“ 25, habe aber sehr ähnliche Gedanken.
    Ich bin gespannt welche weiteren Kommentare du hier bekommen wirst, das Thema kann ja durchaus polarisieren 😋
    Liebste Grüße
    Agnes

  19. Ein super schöner und ehrlicher Beitrag – danke schön! Fasst auch meinen Gedankengang (ein klitzekleines bisschen) zusammen… bin da hin und her gerissen, einerseits ja – weil man wird ja immer älter und schiebt es noch länger vor sich her – andererseits nein – die Verantwortung, herrje! Und ich bin da auch eher egoistisch veranlagt ;) Mal gucken – wir sprechen uns da wieder!

  20. Liebe Verena, wenn man ein Kind bekommt, dann hat man diese Gedanken nicht mehr. Es ist alles auf ein Mal natürlich und selbstverständlich. 3 Jahre ist es etwas schwieriger, aber was sind schon 3 Jahre 😉 Mein Sohn ist jetzt 8 und ich liebe es mit ihm zu verreisen. Ich kann nur sagen, dass ich mein Leben jetzt wesentlich wertvoller empfinde.

    LG Bea von http://www.IamBeauty.at

  21. Ich bin zwar erst 21, aber ich fühle mich genau wie du.
    Ich kann es mir einfach nicht vorstellen jemals Kinder zu bekommen, hatte auch noch nie das Bedürfnis danach. Selbst früher als kleines Mädchen als alle von ihrem Traummann, Haus und Kindern geschwärmt haben war für mich irgendwie schon klar, dass ich das nicht möchte :D
    Meine Karriere und eine tolle, unabhängige Beziehung zu meinem Freund sind mir da viel wichtiger.

    Ich finde es immer wieder schön von anderen zu hören, dass sie ähnlich fühlen. Denn wenn man unter Freunden seine Gedanken äußert, wird man doch sehr schnell komisch angeschaut, da viele sich einfach nicht vorstellen können, dass es Menschen gibt, die einfach keine Kinder möchten.

    Liebst
    Sarah || http://mondodellamoda.de

    1. Mit 21 hatte ich sogar schon Kinderwunsch-Gefühle inklusive Haus und Co. Keine Ahnung, wann diese verschwunden sind. Ich glaube vor allem zu dem Zeitpunkt, als ich selbstständig wurde.

  22. Liebe Verena,

    Dass du alle Möglichkeiten abwägst und dir darüber – sehr tiefgründige und ehrliche – Gedanken machst beweist, dass du ein grosses Verantwortungsgefühl hast. Das hat nichts mit Egoismus zu tun. Das Bauchgefühl ist der beste Wegweiser und du bist erst 28! Du hast noch so viel Zeit. Als Frau hat man das Recht zu sagen: Kinder? Ich weiss nicht….Es ist nur wichtig sein Herz und Bauch zu aktivieren. Wer weiß? Sag niemals nie…Nach meiner Scheidung wollte ich nie mehr heiraten und weitere Kinder. Völlig ausgeschlossen.

    Jetzt bin ich das 2. Mal glücklichst verheiratet und mein 2. Baby kommt in 1 Woche;)

    Lebe so wie DU es willst und nicht wie es andere erwarten. Lebe drauf los und vergiss „go with the flow“…liebe Verena „be the flow“:)

    1. Danke für dein Feedback Valerie. Ich mache mir eben so viele Gedanken darüber, weil ich hoffe, irgendwann den richtigen Weg für mich zu finden. Wobei ich glaube, dass ich mir nie zu 100 % sicher bei dieser Sache sein werde.
      Ich wünsche dir für deinen 2. Knödel alles Gute! :)

  23. Ein wirklich super toller und auch sehr persönlicher Beitrag. Ich kann dich da aber wirklich absolut verstehen. Und ich bin ehrlich, ich sehe das momentan genauso wie du. Ich bin 26 und mache mir da natürlich auch ab und an mal wieder meine Gedanken. Und kann dich da wirklich verstehen.
    Wünsche Dir einen tollen Sonntag.
    Liebe Grüße Lisa <3
    http://www.hellobeautifulstyle.blogspot.de

  24. Ein positiver Schwangerschaftstest hat bei mir gar nix gedreht. Eigentlich wollte ich keine Kinder. Dann war ich 34 und ungeplant schwanger. Örks. Kinder wollte ich immer noch nicht. Nicht wirklich.
    Es hört sich furchtbar kitschig an, aber der Moment, in dem ich meine Tochter zum ersten Mal im Arm hatte, der hat alles gedreht. Fünf Minuten vorher fand ich das Ganze eigentlich noch sehr gespenstisch ;-) Früher konnte und wollte ich mir ein Leben mit Kindern nicht vorstellen. Heute kann und will ich mir ein Leben ohne Kinder nicht mehr vorstellen. Obwohl sie demnächst ausziehen. Darauf freue ich mich übrigens auch.
    Et kütt wie et kütt. Meine Schwester hat die Sache ohne Kinder durchgehalten und ist glücklich. Ich habe zwei und bin glücklich. Lass es einfach auf dich zukommen :-) Und Ärzte, die behaupten, mit Anfang dreißig fahre der Zug langsam ab, die leben wohl noch im vorletzten Jahrhundert *vogelzeig*
    Liebe Grüße
    Fran

    1. Ich kann mir deine Momente sehr gut vorstellen und auch nachvollziehen, wahrscheinlich würde ich bei einem positiven Schwangerschaftstest erstmal aus allen Wolken fallen. Aber sollte es so sein, passt man sein Leben natürlich an. Denn alles andere würde ich auch nicht übers Herz bringen!

  25. Wow danke Verena für diesen ehrlichen und sehr intimen Artikel. Ich verstehe dich mehr als gut. Ich bin ein paar Jahre älter als du und hatte selbst nie das Bedürfnis Kinder zu kriegen. Und das hat sich bei mir bislang nicht geändert, denn diese Einstellung hatte ich bereits in jungen Jahren. Ich möchte meine Freiheit nicht aufgeben, so egoistisch es klingen mag. Ich habe einen Kakadu zu Hause, der wie ein 3 jähriges Kind agiert und sehr viel Aufmerksamkeit benötigt. Und wie bei dir weckt er bei mir Gefühle, die derzeit ein Kind bei mir nicht weckt. Ich bin seit ein paar Jahren verheiratet und weiß, dass mein Mann irgendwann Kinder haben möchte, ich habe absolut keine Ahnung wann und ob sich meine Meinung dazu ändern wird. Ich bin der Meinung, dass ich ohne Kind genauso glücklich sein kann.

    Alles Liebe aus Wien,
    Karolina

    https://kardiaserena.at

    1. Bei deinem Kommentar musste ich fast ein wenig schmunzeln! ;) Ein Kakadu klingt ja herzig und braucht bestimmt jede Menge Aufmerksamkeit! Heiraten würde ich auf jeden Fall, mal schauen ob das dann auch weitere Familienwünsche anregt!

  26. Ein wunderschöner Beitrag. Ich bin beeindruckt wie offen du über dieses Thema sprichst. Man merkt wie gefesstigt du in deinem Sein bist. Und das hat (auch wenn du es vielleicht garnicht beabsichtigst) Vorbildcharakter! Mach weiter so! Egal was kommt es wird das Richtige sein!

    LG blessing

  27. Hallo Verena,
    ob du Kinder möchtes, oder nicht, kannst nur du selbst, zusammen mit deinem Partner, entscheiden.
    Ich wurde mit 25 ungeplant schwanger und kann jetzt, 11 Jahre später nur sagen: es ist toll, eine relativ junge Mama zu sein. Und für mich und meinen Mann blieb auch nach, inzwischen 2 Kindern, unsere Beziehung seeehhr wichtig. Wenn man sich, trotz Kindern, immernoch Zeit für sich und die Partnerschaft nehmen kann, gibt es eigentlich nichts besseres. VlG, Antonia

    1. Genau das wollte ich früher auch immer: So wie meine Mama, ebenfalls eine junge Mama sein um danach, wenn das Kind aus dem Haus ist, noch alles machen zu können! Danke für deine Worte, Antonia. Schön zu lesen, dass es auch so gut klappen kann!

  28. Danke, dass du deine Gedanken so ehrlich und offen mit uns teilst liebe Verena! Ich kann deine Zweifel sehr gut nach vollziehen, dass du deine Freiheiten genießen und deine Beziehung pflegen willst. Wenn der richtige Zeitpunkt kommt, dann wirst du es sicher merken, vielleicht kommt das doch schneller als gedacht oder es dauert eben noch ein paar Jahre. Wer weiß das schon.
    Ganz die Zeit aus den Augen verlieren darf man meiner Meinung nach allerdings auch nicht, habe ich doch schon persönlich mitbekommen wie schnell einen die Jahre davon laufen können und das Kinderkriegen Mitte 30 auf einmal gar nicht mehr so leicht ist. Aber davor hast du ja noch einige Jahre Zeit. Und wenn der Zeitpunkt dann da ist, wächst man zu 200% mit der Rolle. Ich bin gespannt wie deine Reise weiter geht und bin dir sehr danken für deine intimen Worte! :)

    Ich hoffe du hattest einen wunderbaren Sonntag!
    Liebste Grüße ❤ Saskia | http://www.demwindentgegen.de

  29. Liebe Verena,

    ich kann mich nur zu gut in deine Gefühlslage hineinversetzen. Ich bin selbständige Fotografin, liebe es zu arbeiten und hatte ungefähr im gleichen Alter die selben Gedanken und Gefühle. Je näher mir ein Kind kam, egal ob von Freunden oder Fremden, umso mehr distanzierte ich mich vom Gedanken, selbst Mutter zu werden. Das ging dann für ca. zwei bis drei weitere Jahre so. Danach kam bei mir und meinem Partner der Wendepunkt und wir wollten eine Familie doch ins Auge fassen. Ich bin keineswegs eine Vollblutmama, das wusste ich bereits bevor ich schwanger wurde und das hat sich dann auch im Anschluss bestätigt, dafür liebe ich meine Arbeit viel zu sehr und wollte diese keineswegs aufgeben. Mag egoistisch erscheinen, aber ich bin der Meinung, man braucht dafür absolut kein schlechtes Gewissen haben, auch wenn mir das natürlich auch nicht immer leicht fällt, denn manchmal ist es einfach so, dass man sowohl seinem Job als auch dem Muttersein nicht gleichzeitig gerecht werden kann. Gib dir einfach noch ein paar Jahre, wenn deine Einstellung unverändert bleibt, dann würde ich es einfach so hinnehmen. Ich finde es toll, wenn man sich bewusst für sein Leben entscheidet, auch wenn es bedeutet kinderlos zu bleiben, aber dann ist es eine Entscheidung, die begründet kommt. Viel besser, als einfach unbedacht Kinder in die Welt zu setzen. Kinder brauchen viel Aufmerksamkeit und wie du bereits schreibst, ist es für die Partnerschaft und die eigene Selbstständigkeit eine sehr grosse Herausforderung. Mach dir keinen zu grossen Kopf und lass die nächsten Jahre einfach auf dich zukommen! Du wirst die für dich passende Entscheidung treffen!

    Ganz liebe Grüsse,
    Nina

    1. Hey Nina!
      Danke für deinen Kommentar! Ich denke als Selbstständige hat man vielleicht noch mehr „Zukunftsängste“ als jemand mit einer Festanstellung. Vielleicht täusche ich mich da aber auch. Danke für deine Worte Nina, haben mich zum Nachdenken angeregt!

  30. Ein sehr spannender Beitrag. Ich muss sagen, dass unter allen Bloggern, ich mich echt nur bei dir gefragt habe, ob du ein Kind möchtest. Es hat mich einfach richtig interessiert. Ich kann dazu noch nichts sagen. In 10 Jahren bin ich genauso alt wie du, da könnten meine Vorstellungen und die Realität natürlich ganz anders aussehen.

    Ein wirklich gelungener Beitrag ;)

    1. Hihi ich hoffe ich konnte dir eine halbwegs gute Antwort auf deine Frage geben! :-)
      Wie gesagt: Das ist die momentane Lage, wer weiß wie es in 10 Jahren aussieht. Da kann sich natürlich auch bei dir noch alles ändern!

  31. Das ist ein Thema für mich, hihi.
    Ich werde zur Zeit sooooo oft mit diesem Thema konfrontiert. Ich bin 25 Jahre alt, mein Freund 33. Somit ist er und auch sein Freundeskreis in der Heiraten-und-Kinder-kriegen-Phase. Immer und immer wieder kriege ich die Fragen zu hören: Wollt ihr nicht auch heiraten? Wie steht es mit Kindern?
    Nein und Nein.
    Beides will ich nicht. Also heiraten kann ich mir durchaus vorstellen, aber Kinder kriegen? Ich weiss nicht… ich denke nicht wirklich ehrlich gesagt. Ich bin wie du, ich würde mir eher noch einen Hund anschaffen, als Kinder zu kriegen (Hund Nr. 2 zieht im März ein, hihi).
    Ich bin auch ein ziemlicher Egoist. So schlimm es klingt, ich kümmere mich an erster Stelle um mich und die Hunde und dann kommt der Rest. Und möchte ich mich an zweite Stelle stellen nur weil ich ein Kind habe? Ich denke nicht.
    Auch die Frage, ob man in diese Welt überhaupt noch Kinder hineingebären will ist auch für mich eine essentielle Frage. Ich bin eben so wohlbehütet aufgewachsen wie du und wann, dann möchte ich das auch für mein Kind! Desweiteren ist Kinder kriegen auch eine Frage des Geldes. Mit meinem 100% Job habe ich ein tolles Leben, kann mir tolle Ferien leisten und mir so ziemlich alles kaufen was ich möchte. Mit Kind geht das nicht und ich möchte mein Kind ja auch nicht 100% in die Krippe geben wenn es nicht sein muss…

    Naja, meine Pro und Kontraliste ist lang und ausführlich wie du siehst und ich hab dich vielleicht etwas gelangweilt :-) Du siehst aber, dass mich dieses Thema auch oft beschäftigt, aber oft auch nur, weil ich mich dafür etwas rechtfertigen muss, oder ich das Gefühl habe ich müsse ich rechtfertigen.
    Ich bin froh, bin ich nicht die Einzige mit ähnlichen Gedanken :-)

    Schlussendlich, kommt es sowieso so wie es muss. Ich wünsche dir auf jedenfall alles Gute und ich bin mir sicher du wirst ein tolles Leben haben mit oder ohne Kind. :-)

    1. Hey Minu!
      Da sieht es bei uns ähnlich aus. Christian wird heuer 39 und er will natürlich auch nicht noch ein Kind bekommen wenn er schon 50 ist. In gewisser Hinsicht tickt die Uhr also bei ihm mehr als bei mir. ;)
      Deine Aussagen treffen auch sehr auf mich zu. Ich bin froh, dass ich nicht alle mit diesen Gedanken bin!
      Natürlich spielt auch die finanzielle Frage eine wichtige Rolle – das muss einfach alles gut durchdacht sein und man muss wirklich bereit sein, gerade am Anfang, viel von sich selbst zurückzustecken!

  32. Liebe Verena,

    du sprichst mir aus der Seele :-)
    ich bin 33 und zur Zeit macht sich das Gefühl bei mir auch nicht breit – bin da auch a bissl egoistisch (könnte dann ja nicht mehr verreisen wann und mit wem ich will!).
    Mein Freund hat schon zwei (pubertierende) Kinder – und ich muss sagen das ist auch anstrengend genug :-D da noch ein Baby mitreinbringen – das würde zur Zeit einfach nicht passen.
    Bei mir lösen Hundewelpen auch „Ohhhhs“ und „Ahhhhhs“ aus :-D bei Babies bin ich etwas zurückhaltender.
    Ich denke mir aber, wenn ein Baby kommen soll, findet es den Weg … auch bei dir :-)

    Lieben Gruß aus Südtirol
    Sibylle

  33. Hi Verena,

    ich kann voll und ganz verstehen, was du meinst. Ich bin auch jemand, der sich erst um die eigenen Bedürfnisse kümmert und wäre mit einem Kind wahrscheinlich schnell überfordert. Manchmal habe ich aus einer romantischen Laune heraus darüber nach gedacht, aber wenn ich mir die Realität ansehe, sprich Freunde, die Kinder haben, da krieg ich das Gruseln. Eine Freundin von mir formulierte es treffend nach der Geburt ihres Kindes: „Ich bin zu einer Milchkuh mutiert.“ Das hat mich irgendwie echt abgeturnt. Ich kann glaube ich, nicht 24/7 für so ein super abhängiges Wesen da sein. Eine andere Freundin hat 7 Jahre lang als Kindermädchen in den USA gearbeitet, um sich ihr Studium zu finanzieren und hat eigentlich kein Bock mehr auf eigene Kinder, würde aber für ihren Mann welche bekommen. Finde ich krass, das Leute sich selbst so aufgeben können für andere.

    Ich habe auch einen Hund, den ich mir aber mit nem Freund teile. Und so sehr ich meine Fellnase liebe, so erleichternd empfinde ich es auch, wenn er mal nach einer Woche für ein paar Tage nicht da ist. Ich vermisse ihn zwar, aber ich genieße auch diese Freiheit, sich nicht um ihn kümmern zu müssen. Und daraus leite ich nun ab, dass mir ein Kind zu viel wäre.

    Egal wie du dich irgendwann entscheidest, hör auf dein Herz und nicht auf das, was andere sagen. Jede von uns hat das recht, auch keine Kinder zu haben.

    Liebe Grüße
    Eve von http://www.eveblogazine.com

    1. Hihi das kenne ich nur zu gut. Ich philosophiere auch gerne und werde leicht romantisch. Aber dann denke ich mir: Was ist, wenn ich mein Kind irgendwann nicht mehr im Griff habe und einfach alles schief läuft? Naja, ich glaube das hat sowieso niemand in der Hand. Und oh Gott…ich will keine Milchkuh werden :D.
      Und nur für meinen Partner würde ich keine Kinder bekommen – dafür ist mir mein eigenes Leben und mein eigenes Glück zu wichtig.
      Danke für deine Worte!

  34. Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen und das schon mit mittlerweile 35 Jahren ;-) Viele meiner Freundinnen sind bereits Mutter, gerade schwanger oder haben einen sicheren Kinderwunsch. Ich weiß immer noch nicht so recht, wie sich so ein Kinderwunsch anfühlt – auch wenn ich wie du innerlich schon weiß, dass ich es auch gut machen würde und unsere Beziehung harmonisch ist und wir sicher ein schönes Zuhause für ein Kind bieten würden. Ich denke aber ganz und gar nicht, dass es egoistisch ist, in sich reinzuhören ob man Mutter sein will oder nicht. Denn die meisten Leute bekommen Kinder ja auch aus egoisitischen Gründen, weil sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen, weil sie in der Beziehung die nächste Stufe eingehen wollen, oder weil es halt dazu gehört. In Zeiten von Überbevölkerung und Rohstoffknappheit wäre es wahrscheinlich für die Erde sogar weniger egoisitsch kein Kind zu bekommen…Ich mag die Kinder in meinem Umfeld gerne – wenn ich die Mamas aber so von ihrem Alltag erzählen höre, bin ich mir auch nicht sicher, ob mich so ein Tag voll mit spielen, basteln Hausaufgaben betreuen und dazwischen noch ein Teilzeitjob glücklich machen würde – andererseits war ich schon immer ein Spätzünder und würde mich nicht wundern, wenn ich in ein zwei Jahren ganz laut die Biologische Uhr ticken höre und mich mit Ende 30 dann doch noch vermehren will :D Liebe Grüße *thea P.S.Ich habe hier auch schonmal über meine Gedanken zum Kinderkriegen geschrieben: http://wp.me/p3QCrh-zr

    1. Hey Thea!
      Danke für deinen Post-Link, den lese ich mir gerne durch!
      Du bringst es aber auf den Punkt: Mich würde echt interessieren, wie sich dieses intensive Kinderwunsch-Gefühl anfühlt.

  35. Liebe Verena, ich kann deine Gedanken so gut nachvollziehen. Ich bin zwar erst 21 aber steh gerade am Anfang meiner Karriere. Studier gerade BWL und gehe bald ins Auslandssemester nach Schweiz. Ich spiele auch mit den Gedanken in Schweiz zu bleiben für eine Zeit. Meinen Master in Immobilienwirtschaft möchte ich später in London machen und eine zusätzliche Ausbildung in die Richtung Innenarchitektur in Stockholm. Hochgerechnet bin ich dann zwischen 25 und 27 Jahre – je nachdem wie viel Berufserfahrung für den Master und Ausbildung brauche. Ich stehe jetzt am Scheideweg zwischen „ich bin ein Ego und mache meine Karriere“ oder „ich suche mir nach meinen BWL Abschluss einen Job und arbeite bis ich irgendwann Kinder bekomme, damit ich zumindest etwas Kapital habe“. Ich habe mich kürzlich von meinem Partner getrennt weil ich nicht der klassischen „Haus und ich will unbedingt Kinder-Frau“ entspreche. Ich kann dir nur sagen, du bist nicht alleine damit (was ja die ganzen Kommentare schon zeigen) aber ganz ehrlich ich fühle in jeden einzelnen Punkt mit dir!
    btw: ich liebe deinen Blog – weiter so! :-)

    1. Danke dir für dein Feedback. Mir ging es ähnlich wie dir. Aber Studium machen und im Anschluss gleich schwanger werden wäre nie eine Option für mich gewesen. Ich will etwas erreichen und von niemandem abhängig sein, bevor eventuell ein Kind kommt!
      Danke dir! :)

  36. Liebe Verena,
    ein wunderschöner und so ehrlicher Post, den ich wahnsinnig gern gelesen habe! Ich kann Deine Gedanken so gut nachvollziehen, da ich mit bald 32 diese Überlegungen kenne. Nun bin ich schon ein paar Jahre weiter als Du und aktuell erst im Aufbau meiner Selbständigkeit. Ich kann Dir auch nicht sagen, ob ich irgendwann bereit für Kinder bin oder nicht. Aber ist das denn so schlimm? Das aller Wichtigste ist, dass man sich mit dem Partner einig ist. Denn bleiben die Erwartungen des Einen langfristig auf der Strecke kann es schwierig werden… Das habe ich schon erlebt eben genau beim Thema Kinder.

    Lass es einfach auf Dich zukommen und wenn der richtige Moment für Kinder kommen sollte, wirst Du es intuitiv wissen – daran glaube ich für mich auch! Für Euch beide alles, alles Liebe, egal wie Ihr Euch entscheidet. Das Leben wird auch ohne Kinder immer aufregend bleiben. ;-)

    Liebe Grüße
    Sara | missesviolet

    1. Genau, da hast du Recht. Die Beziehung muss auf jeden Fall passen und ich würde auch nie etwas „nur ihm zuliebe“ machen und möchte auch nicht, dass er das tut. Danke liebe Sara! :)

  37. Ein sehr interessanter und ehrlicher Beitrag! Ich bin ja mittlerweile 30 Jahre alt und natürlich beschäftigt mich dieses Thema auch zunehmend. Zumal ich in meinem engen Kreis inzwischen die einzige bin, die nicht schwanger ist bzw. ein Baby hat. Aber weißt du was: Ich lasse mich nicht unter Druck setzen. Ich bin Patentante geworden und unheimlich happy damit. Für mich selbst ist ein eigenes Kind aber dennoch aktuell noch kein Thema. Früher habe ich immer gesagt, ich möchte kein Kind. Dies kann ich so mittlerweile nicht mehr so sicher sagen. Aber jetzt ist der Wunsch eben auch noch nicht da. Ich glaube aber, dass sich dies auch relativ plötzlich entwickeln kann. Vielleicht in ein paar Jahren, wer weiß… Und wenn nicht, ist dies auch kein Problem. :-)
    Liebst
    Kati
    http://www.kationette.com

    1. Ja, unter Druck setzen dürfen wir uns auf keinen Fall lassen. Es ist ja unser Leben und wir müssen das schaukeln!
      Da bin ich ja echt gespannt. Vielleicht kommt wirklich irgendwann der Moment wo es „einschlägt“. :D

  38. Liebe Verena,
    das sind sehr ehrliche Worte und erwachsene Gedanken. Ich glaube es sollten mehrere so denken, bevor sie Kinder in die Welt setzen.
    Und da will ich mich nicht außen vor nehmen.
    Ich habe meine Tochter sehr früh bekommen. Aus meiner jetzigen Sicht, würde ich es nicht noch mal so machen, aber ich sehe jetzt im nachhinein so viel Gutes darin.
    Mal ganz davon abgesehen, dass ich eine wirklich wundervolle Tochter habe!
    Aber was ich Dir gerne sagen möchte, ist, auch wenn Du ein Kind hast, bist Du immer noch eine eigenständige Persönlichkeit.
    Ich verstehe Mütter nicht, die sich komplett aufgeben, sobald sie ein Kind haben.
    Ich verurteile es zwar nicht, aber kann es halt einfach nicht verstehen.
    Ich reise gerne und auch sehr oft ohne meine Tochter. Ich bin Vollzeit berufstätig, studiere in Abendschule, blogge und habe auch einen Freund.
    Wenn man will, geht alles. ;-)
    Und die Beziehung zu meiner Tochter ist momentan besser als je zuvor. (Nicht mehr lange, dann kommt sie allerdings in die Pubertät, mal schauen, was dann kommt :-D).
    Ich finde, Kinder sind etwas sehr schönes. Und wenn ich jetzt nicht mitten im Studium stecken würde, hätte ich jetzt gerne noch eins.
    Allerdings finde ich, dass es eine Entscheidung ist, die jeder für sich persönlich treffen sollte.
    Ich mag einfach die Vorstellung, dass wenn ich alt bin und alles erreicht habe, was ich mir vornehme, meinen Mann, meine Kinder und auch Enkelkinder um mich herum habe, mit denen ich das alles gemeinsam genießen kann. <3 :-)

    Hab noch eine schöne Woche.

    Liebe Grüße,
    Julia

    1. Hey Julia.
      Danke für deine Worte. Ich wäre auch nie der Mensch, der sich für ein Kind oder jemand anderen vollständig aufgeben würde. Ich denke deine Lebenssituation wäre meiner sehr ähnlich. Und an dir sehe ich, dass es funktionieren kann. Danke dafür! :)

  39. WOW!!! Was für ein mega ehrlicher Post!!! Mir geht es ehrlich gesagt genau so wie dir, allerdings würde ich mich nie „trauen“ das öffentlich so zu formulieren. Hut ab, finde ich echt super toll!!! Die Kommentare hier bestärken mich allerdings und beruhigen mich, dass ich bzw. wir nicht alleine sind. Ich warte schon seit Jahren darauf, dass meine Uhr anfängt zu ticken. Allerdings bin ich schon 32 :( keine Ahnung, wann das soweit sein wird. Mein Freund möchte unbedingt Kinder… Das ist keine so tolle Situation. Ich kann es auch nicht komplett ausschließen, allerdings fehlt mir NICHTS und ich kann mir ein Leben mit Kind momentan auch überhaupt nicht vorstellen… Mal sehen wir es weitergeht. Liebste Grüße und noch mal vielen Dank, deine Neele

    P.S: Was mir noch einfällt, ich möchte bitte nicht mehr ständig von FREMDEN gefragt werden, warum ich keine Kinder habe und ob ich keine will. Das finde ich ziemlich grenzüberschreitend und geht niemanden etwas an. So, das musste ich noch los werden ;)

    1. Oh ja, ich war auch echt überrascht über die vielen, positiven Kommentare dazu! Oh ja, diese Fragen von Fremden finde ich auch sehr komisch. Ich meine, was geht die das an? :)

  40. Hoihoi liebe Verena. Deine Gedanken zu diesem Thema finde ich herrlich ehrlich und direkt. Sehr interessant das aus deiner Sicht zu sehen. Ich denke schon, dass bei eigenen Kinder ganz andere Gefühle in dir erwachen würden:-). Und ich finde wenn man sich für Kinder entscheidet, sollte man schon auch die Bereitschaft und Motivation haben, sich (zum grossen Teil) selber um sie zu kümmern. Ich selber wurde mit 20 Jahren trotz Verhütung schwanger, konnte zu diesem Zeitpunkt mit Kindern null (wirklich null und wollte auch nie welche haben) anfangen und hatte ganz viele und völlig andere Pläne. Mittlerweile habe ich drei Kinder und bin gerade 30 Jahre alt geworden. Während sich meine Umgebung grösstenteils im Hochzeits- und Babyfieber befindet, habe ich bald alle meine Kinder in der Schule und wieder Zeit für neue Dinge. Trotzdem gestaltet sich meine Selbstverwirklichung (welchen Drang ich nach wie vor verspüre) schwierig, da ich nur Teilzeit arbeiten kann, örtlich gebunden bin und Geld heimbringen statt in Ausbildungen stecken sollte. Und dann ist da noch meine grosse Leidenschaft für Mode und meinen Willen etwas zu machen was MIR gefällt und anspruchsvoll ist. Deshalb studierte ich, bevor ich über diesen Beitrag stolperte, eigentlich auch gerade deine Blogger Tipps (welche wirklich super sind!!!!! Vielen Dank dafür!). Mal schauen wo mich der Weg hinführt :-)…

  41. Ich finde es klasse wie offen du über dieses Thema schreibst. Für mich ist es völlig in Ordnung, dass nicht jede Frau als Vollblut-Mama geboren ist bzw. bei dem Gedanken Mama zu werden große Herzen in die Augen bekommt. Momentan ist das Thema für mich noch weit entfernt, so richtig vorstellen kann ich mir deshalb nicht Mama zu werden. Aber ich für mich glaube, dass es eine Frage der Zeit ist bis man sich selber dafür bereit fühlt.

    Viele liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

  42. Toller, ehrlicher Post. Ich bin auch ganz überrascht, dass es dazu so viele Kommentare gibt, Wahnsinn!
    Ich bin mit 20 ungewollt schwanger geworden und habe das Kind bekommen. Was bedeutete erst mit Mitte 20 den Schulabschluss nachzuholen und mit Mitte Dreißig ein Studium zu absolvieren.
    Ich liebe meine Tochter sehr, hätte aber bewusst bzw. gewollt kein Kind bekommen. Meine damalige Beziehung hat das übrigens nicht überstanden, da kann ich deine Gedanke sehr gut verstehen!
    Heutzutage bin ich aber froh, dass es so früh passiert ist, auch wenn die Beziehung das nicht überlebt hat, denn ich bin trotz Ü40 immer noch jung genug, um Blogger zu sein neben meinem Job und die Welt mit meinem Partner zu bereisen wie ich mag. Das ginge mit einem kleinen Kind weniger gut.
    Ich finde es wichtig sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. Was hilft es sich von der Umwelt unter Druck setzen zu lassen? Nichts. Und nein, egoistisch finde ich das gar nicht. Dass du verantwortungsvoll bist hast du oft genug bewiesen mit Hunden, Beziehung und Selbständigkeit.
    Höre auf dein Herz und gehe deinen eigenen Weg, egal wie der aussieht und was andere Menschen davon halten.
    Liebe Grüße
    Claudine / http://www.claudinesroom.com

  43. Liebe Verena,

    du sprichst auch mir mit deinen Gedanken aus der Seele. Ganz erschrocken war ich, als ich letztens beim Arbeiten ein Kind schreien hörte. Und das sofort ultra süß fand und Tränen in den Augen hatte, weil ich das Kind beruhigen wollte. Komisches, gaaaanz komisches Gefühl – mittlerweile bin ich wieder auf der Schiene „mach dir keine Sorgen, die nächsten Jahre stehen sicherlich keine Kinder am Plan“. Das hat mich schon geflasht, muss ich sagen.

    Lieben Gruß
    Hanna

  44. Bist du denn egoistisch sein, wenn du dich um deine drei Hunde kümmern musst? Dafür gehst du ja auch Kompromisse ein. Und ich denke, mit Kindern ist das nicht viel anders. Du gehst Kompromisse ein, aber niemand sagt dir ja, dass du alles und dich selbst dafür aufgeben musst. Natürlich ist es schwierig, aber in jeder Beziehung, mit jedem Haustier (insbesondere mit Hunden) gehst du Kompromisse ein, kannst nicht mehr alles tun was du möchtest. Und gerade mit partner und Eltern in der Nähe ist es glaube ich noch viel einfacher, Kinder zu bekommen.
    Dennoch verstehe ich deine Gedanken, dass dir (vielleicht derzeit) ein Welpe wichtiger ist als ein Kind. Du bist ja noch jung (ich glaube, im gleichen Alter wie ich), das ist ja auch keine Entscheidung fürs Leben. Ich finde es gut, dass du deine Gedanken hier teilst, und ich finde es auch gut, dass du hier etwas ansprichst, was eher „tabu“ ist (keine Kinder).

  45. Hallo Verena!

    Wenn es irgendwann soweit sein sollte, dann hab keine Angst! Hier bei uns sagt man, wenn man ein Kind bekommt, dann fängt unser Herz an, ausserhalb unseres Körpers zu schlagen. Besser könnte ich das Muttersein auch nicht beschreiben.
    Ich bin übrigens 41, hatte meine älteste mit 28, dann noch ein Mädchen mit 39 und mit 40 kam die dritte…ungewollt:) aber trotzdem nicht weniger geliebt!
    Bussis aus Portugal

  46. Ich finde deine Einstellung gut und mutig es so zu erzählen. Ich habe eine 16-monatige Tochter (mit 28 Jahren bekommen) und sie ist mehr als ein Wunschkind. Mamasein ist nicht einfach, aber komischerweise macht es auch Spaß. Man sieht die Dinge wirklich anders, wenn man ein Kind hat. Und das ist schön!

    Ich muss dazu sagen, dass ich immer Angst hatte durch ein Kind meine Freiheit und Selbstständigkeit zu verlieren. Habe da auch so eine gute Portion Egoismus. Aber kommen wir zum einem wichtigen Punkt. Mein Mann ist mir eine große Hilfe. Er weiß was meine Ängste waren, wenn das Kind da ist und da hat mir schon versprochen immer zu helfen wo er nur kann. Das hat er zum Glück gehalten :-) . Wenn ich z.B. ins Fitnessstudio gehen will, dann passt er auf. Wenn ich z.B. am Wochenende auf Clubtour gehen möchte, dann passt er auch auf. Natürlich arbeitet er auch Vollzeit. Er weiß, dass ich einige Dinge in meinem Leben brauche um ausgegliechen und glücklich zu sein. Denn mein Gemüt schlängt sich im Familienleben wieder. Ich finde es kommt drauf an wie man sich mit seinem Partner abspricht und wie man sich allgemein das Familienleben vorstellt. Das sollte schon geklärt sein, denn das löst ziemlich viele Probleme im Vorfeld schon auf.

    Grüße, Meri

    1. Hey Meri.
      Das glaube ich sofort, dass man die Dinge mit ganz anderen Augen sieht, sobald der kleine Wuzl da ist. Aber ich kann mir dieses Gefühl noch gar nicht vorstellen.
      Das klingt so, als hättet ihr den perfekten Weg gefunden. Wirklich toll. <3

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