„Dog Activity -– Steigere die Agilität deiner französischen Bulldogge

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Vor einiger Zeit wurde ich angeschrieben, ob ich denn nicht Lust hätte bei einer Hunde-Blogparade mitzumachen. Mit meinen zwei felligen Begleitern im Rücken, lag die Antwort schon auf der Hand. Natürlich machen wir mit. Bei dieser Hunde-Blogparade dreht sich alles um das Motto „Dog Activity -– Steigere die Agilität Deines Hundes.

Mocca ist ein sehr verspielter und wissbegieriger Hund. Angel hingegen spielt gar nicht gerne, weiß aber trotzdem viel. ;) Dieser Beitrag dreht sich also vollständig um Mocca und das Gehirntraining mit einer französischen Bulldogge. Angel war jedoch nicht ganz teilnahmslos. Er schaute interessiert zu und staubte auch so das ein oder andere Leckerli ab. Senior-Vorteile eben.

Jeder Teilnehmer bekam ein Dog Activity Flip Board zugeschickt. Das kannte Mocca aber schon, denn wir haben bereits etwas ähnliches zuhause. Ein Hund sollte generell viel beschäftigt werden, da die meisten auch sehr wissbegierig sind und sich schnell langweilen könne. Hunde sind vollwertige Familienmitglieder und müssen daher auch unbedingt als solche behandelt werden.

Dog Activity Flip Board: Gehirntraining für Hunde

Mit meiner französischen Bulldogge übe ich regelmäßig und probiere auch immer wieder etwas Neues aus. Mocca kannst du 5 Stunden auf den Berg raufschicken, er wird danach zwar kurz rasten, aber müde wird er deswegen nicht. Trainiere ich hingegen sein Gehirn und fordere seine komplette Aufmerksamkeit, dann reichen 20 Minuten und er schläft danach wie ein Baby.

Das Dog Activity Flip Board ist hier ein feiner Spielpartner. Durch verschiedene Öffnungstechniken gelangt der Hund an seine Belohnung. Das Brettspiel für Hunde hat verschiedene Vertiefungen mit Klapp- und Schiebedeckeln und auch 2 Kegel die die Fellnasse umschmeißen muss, um ans Leckerli zu gelangen. Gott sei Dank ist es auch Spülmaschinen geeignet, denn Mocca sabbert das Ding ganz schön voll! ;)

Mit diesem Intelligenzspielzeug kann man seinen Hund immer wieder aufs Neue fordern und zugleich auch die Bindung zum Tier stärken. Ich starte unser Spiel mit dem Wort „Los“ und beende es mit „Fertig„. Anfangs habe ich Mocca beim Befüllen des Flip Boards zusehen lassen. Mittlerweile mache ich das ohne ihn und hole ihn zu mir, sobald es mit Leckerlis gefüllt und ich bereit zum Spielen bin.

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Dog Activity Flip Board

5 Tipps für Gehirntraining mit Hunden

1. Leckerlis erschnüffeln und Duftspuren nachgehen 

Mocca lassen wir auch mal versteckte Leckerlis erschnüffeln oder er muss Duftspuren nachgehen. Schnüffeln ist unglaublich anstrengend für Hunde und fordert viel Konzentration von ihnen. Leckerlis verstecken wir gerne unter einem Polster oder einer Decke. Mocca muss sich dann durchwühlen bis er es gefunden hat. Um eine Duftspur zu legen, nimmt man am Besten ein bei der Fellnase beliebtes Leckerli und zieht es über den Boden durch die Wohnung. Los geht die Spurensuche!

Weiters gibt es noch eine schnelle Übung die Mocca und ich damals in der Hundeschule gelernt haben. Man kniet sich hin und lässt den Hund genau gegenüber Platz nehmen. Nun nimmt man ein Leckerli in die linke Hand und streckt diese zur Seite aus. Der Hund wird der Hand mit dem Leckerli folgen. Sobald er dann den Blick vom Leckerli abwendet und dich direkt anschaut, bekommt er sofort den Hundekeks. Somit weiß er: Okay, ich muss mein Frauchen anschauen bevor ich zum Essen komme. Das kann man abwechselnd wiederholen, aber auch nicht zulange um dem Hund Verschnaufpausen zu gönnen!

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2. Mit Kuscheltieren trainieren

Weiters kann man den Hund auch geistig mit verschiedenen Kuscheltieren trainieren. Mocca hat zum Beispiel einen Brokkoli und einen großen Hai als Spielgefährten. Er weiß, dass der Brokkoli Brokkoli und der Hai Hai heißt. Der Hai war Mocca’s erstes Kuscheltier. Wir haben den Hai immer beim Namen genannt und auch beim Spielen immer das Wort „Hai“ verwendet. Wenn wir dann gesagt haben „Bring uns den Hai!“, dann hat er ihn gebracht. Die Übung besteht also aus einer kontinuierlichen Wiederholung und Beständigkeit des Spielgefährten. Nach einiger Zeit kam der Brokkoli dazu. Auch hier wieder die gleiche Vorgehensweise.

Mocca lernte, welches Kuscheltier wie heißt und bringt uns nun entweder einen Brokkoli oder Hai zum Spielen. Das kann man auch nach Belieben steigern. Legen wir zum Beispiel zum Brokkoli und Hai noch zusätzlich eine Karotte dazu. Nun sagen wir Mocca, dass er uns die Karotte bringen soll. Da muss er ganz schön sein Gehirn anstrengen, denn diesen Begriff kennt er bislang noch nicht. Da er aber weiß, dass Brokkoli und Hai anders heißen, muss es sich bei der Karotte wohl um den Neuankömmling im Hundekorb handeln. Übrigens gibt es Brokkoli, Hai und Karotte in der IKEA Kinderabteilung! Mittlerweile gibt es auch schon „alter Brokkoli“ und „neuer Brokkoli“, da er den einen wohl etwas zu lieb hatte. ;)

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Frenchie Mocca mit seinem Brokkoli

3. Hundespielzeug für die Wohnung

Beim Spielen mit dem Hund sollten immer ein paar Sachen beachtet werden. Zum einen entscheidet der Besitzer wann und wo gespielt wird, nicht der Hund. Zum anderen sollte man nicht direkt nach der Fütterung spielen. Weiters gehört das Spielzeug „offiziell“ dem Frauchen/Herrchen und jedes Spiel soll mit einem positiven Erlebnis aka Leckerli beendet werden.

Ein Kong oder Leckerliball hält den Hund auf Trab und beschäftigt ihn mal eine Weile. Er wird mit Hundekeksen befüllt. Der Hund muss nun versuchen durch eine kleine Öffnung an die Leckerlis zu gelangen. Hier wird vor allem die Geschicklichkeit des Hundes trainiert. Je besser er sich anstellt, desto mehr Leckerlis gibt es.

So etwas ähnliches kann man auch selbst machen. Dazu nimmt man einfach eine leere Klopapierrolle und gibt einen Hundekeks rein. Nun klappt man die beiden Enden ein, sodass das Leckerli nicht mehr rausfallen kann. Diese kleine Leckerlirassel überlässt man nun dem Hund, der nun versuchen muss das Leckerli rauszubekommen.

4. Flaschendrehen

Flaschendrehen ist ein Spiel, das wir erst vor kurzem kennengelernt haben. Es macht uns aber beiden sehr viel Spaß und es ist auch ganz leicht nachzumachen. Man braucht eine Plastikflasche und einen Stab. Ich habe dafür einen Bambusstecken verwendet. In die Seiten der Flasche muss man nun zwei Löcher bohren, damit man den Stab durchstecken kann. Nun füllt man ein Leckerli in die Flasche und hält die Enden der Stange mit den Händen fest. Jetzt ist der Hund an der Reihe und muss das Leckerli aus der Flasche befreien. Auch hier kann man den Schwierigkeitsgrad steigern bzw. dem Hund helfen und die Flasche ein wenig drehen, damit das Leckerli gleich rausfällt.

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Frenchie Mocca beim Flaschendrehen

5. Kunststücke beibringen

Je nachdem wie lernbegierig und agil der Hund ist, kann man ihm auch einige Kunststücke beibringen. Das kommt aber meiner Meinung nach auch auf die jeweilige Rasse drauf an. Mocca lerne ich zum Beispiel nichts, bei dem er auf den Hinterpfoten stehen muss, da französische Bulldoggen auch schon mal anfällig für Bandscheibenvorfälle aufgrund der verkürzten Wirbel sein können. Mocca kann zum Beispiel „Yoga„, das hat er euch in diesem Beitrag bereits gezeigt. Ansonsten finde ich kleinere Kunststücke wie eine Rolle machen oder den Kopf unter der Pfote verstecken ganz süß.

Puuh…da sind nun doch einige Mocca-Tipps zusammengekommen. Ich hoffe ich konnte euch so ein bisschen einen Einblick in unser „Gehirn-Trainingsprogramm“ geben. An die Fellnasen-Besitzer unter euch: Wie hält ihr eure Lauser auf Trab?

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Verena

Verena

CEO, Editor

Verena ist Gründerin und CEO von Who is Mocca?, dem Fashion Blog aus Österreich. Die französische Bulldogge Mocca ist der Namensgeber des Modeblogs aus Österreich. Verena zeigt auf ihrem deutschsprachigen Fashion Blog täglich neue Outfits und Trends sowie Beautyreports und Beiträge zu Wohntrends.

16 Comments
  1. Ich finde Mocca ist so ein wunderschöner und fotogener Hund! Ich hätte auch so gern eine Französische Bulldogge jedoch bin ich realistisch und weiß das ich zur Zeit einfach nicht die Zeit dazu habe – irgendwann hab ich dann aber auch eine ;)

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

  2. Ein toller Beitrag mit vielen, wertvollen Tipps! Danke dafür. :-) Wir sind auch gut ausgestattet mit Kongball für den Großen und Stoffknoten für beide. Wir haben auch das große Glück, dass wir beim Spaziergang oft viele Hunde treffen. Wir sind eine kleine eigene Hundegang und da können sich beide Wauzis immer gut austoben und über’s Feld jagen.

    Liebste Grüße,
    Sara von missesviolet

  3. Was Du schreibst ist absolut richtig. Ich hatte mit meiner Hündin nämlich genau den Fehler gemacht, ich habe sie meistens nur körperlich beschäftigt, mit dem Ergebnis, dass sie immer mehr Bewegung wollte, weil sich auch ihre Kondition immer mehr steigerte.. Wir haben sie manchmal sogar hinterm Auto herlaufen lassen, damit sie einfach mal ausgepowert ist. Oder ich bin mit ihr im Meer auf einer Sandbank mit dem Stöckchen hin und hergelaufen.Bzw. Hund schwamm, ich watete… solange bis sie fast ersoffen wäre…(sie hörte ja nicht freiwillig auf, ging bis zur völligen Erschöpfung).. dann zurück am Strand, in den Sand gelegt und gehofft, dass sie nun endlich eine Weile Ruhe gibt. Aber Fehlanzeige.. nach ca 10 Minunten Verschnaufpause fing sie an wie wild riesen Löcher in den Sand zu buddeln.. zur Belustigung aller anderen Sonnenanbeter..

    Erst als mir mal eine Tierärztin sagte, man sollte einen Hund (vorallem so wilde) eher geistig beschäftigen, dann geben sie auch Ruhe… nun ja. dann wurde mir auch klar, warum meine so gern das „Rudel“ zusammenhielt beim Pilzesuchen im Wald. Sie brauchte einfach eine sinnvolle Aufgabe…

    Nun habe ich keinen Hund mehr, aber einen Kater. Er kann inzwischen „Sitz“ und „Pfötchen“. Das macht er allerdings nur bei mir. Ich denke er reagiert da ganz stark auf den Tonfall. Sobald es jemand anderes versucht, zeigt er ihnen quasi den dicken Daumen ;-)

  4. Super Tipps. Ich hab mir auch diesen Sommer einen Welpen zu gelegt aber einen Yorkshire Terrier Biewer und wir werden sicherlich einige Tipps nach machen. Dein Hund ist unglaublich süß ich hab mir auch eine Bulldogge gewünscht aber meinem Hund gefallen sie leider nicht :( vielleicht krieg ich ihn noch irgendwann überzeugt aber wirklich sehr süß dein Hund!

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