Blogger Tipps: Wie starte ich einen Blog?

Den ersten allgemeinen Teil meiner Blogging Tipps & Tricks Reihe, wo es um 11 Nützliche Tipps für einen Blog Post geht, könnt ihr mit einem Klick auf den Link noch einmal nachlesen. Weiter geht es mit ein paar wichtigen Tipps für Neueinsteiger, also Neulinge in der großen weiten Welt des Bloggens.

Blogger Tipps: Wie starte ich einen Blog?

Ihr habt euch also dazu entschlossen einen Blog zu starten, eure Gedanken festzuhalten und mit anderen zu teilen. Es ist euer Baby und ihr füttert es mit tollen Inhalten wie Texten, Bilder und Videos. Aber ein Schritt nach dem anderen…

Welchen Blog-Anbieter wähle ich?

Es gibt zahlreiche Anbieter bei denen man einen Blog eröffnen kann. Sehr beliebt sind zum Beispiel Blogspot, WordPress.com oder Tumblr. Ich hoste meinen Blog selbst und mache das mit einem System über WordPress.org. Wenn ihr allerdings auf dem Gebiet der Bloggerei noch etwas unerfahren seid, würde ich mit einem der 3 angeführten Anbieter starten.

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Wie soll mein Blog heißen?

Die Namenswahl ist sehr wichtig und eines der schwierigsten Themen bei der Neugründung eines Blogs. Der Name soll dich und deinen Blog wiederspiegeln, Wiedererkennungswert haben und leicht zu merken sein. Ich habe mich damals für „Who is Mocca?“ entschieden weil Mocca, der Name meiner französischen Bulldoge, ein Name ist, den man sich leicht merken kann. Die kleine Phrase ist auch recht einprägsam. Sucht etwas aus eurem Leben das euch Spaß macht und mit dem ihr viel verbindet. Brainstorming hilft hier sehr. Nehmt ein Blatt Papier und schreibt einfach Wörter auf, die euch zu eurer Person und euren Hobbys einfallen. Anschließend schaut ihr welche Wörter gut zusammen klingen und erfindet vielleicht auch Fantasiewörter.

Ein Blogname ist geboren! Als mein Blogname feststand, habe ich bei United Domains meinen Blognamen registriert damit ich auch gleich mit einer eigenen URL starten kann. Das wirkt von Anfang an professioneller, als wenn ein wordpress.com bzw. ein blogspot.de hinten dran hängt. Natürlich gibt es zahlreiche andere Domainanbieter. Einfach drauf los googeln und vergleichen! Der Anbieter steht fest, den Namen haben wir auch ausgewählt, nun folgt…

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Das Design deines Blogs

Ich mag es gerne schlicht und minimalistisch. Mit den Farben Schwarz, Weiß und Grau macht ihr nicht viel falsch. Viele mögen es vielleicht Rosa, mädchenhaft und verspielt. Hier sollte man darauf achten, dass es nicht zu kitschig wird und man eine klare Linie erkennen kann. Es gibt unendliche viele gratis Designs für die verschiedenen Anbieter. Ich empfehle euch themeforest.net. Hier kosten die Designs zwar ein bisschen etwas, aber das ist es wert. Man hat einen guten Support wenn mal etwas nicht passt oder wenn man im CSS Modifikationen vornehmen möchte.

Ein Banner bzw. ein Blog-Logo finde ich auch sehr wichtig, vor allem für den Wiedererkennungswert. Wenn ihr mit Grafikprogrammen gut zurecht kommt, dann dürfte das kein großes Problem für euch sein. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schriftart. Sie sollte gut leserlich und nicht zu klein sein. Ich mag den Mix aus 2-3 Schriften sehr gerne, dennoch müssen auch diese miteinander harmonieren und auch hier gilt: Weniger ist mehr!

Weiters ist es hilfreich Menüpunkte und eine Menüstruktur zu erstellen. Entscheidet welche Posts ihr unter welchen Themen einordnen wollt. Ordentlich sortierte Posts erleichtern euch und euren Followern das Lesen und Durchklicken durch euren Blog sehr. Die Sidebar sollte nicht zu überladen sein. Alles was nicht unbedingt dort sein muss, kann man auch ruhig im Footer ablegen (zB Archiv, Blogroll, …). Ich mag es gerne, wenn man in der Sidebar Möglichkeiten findet wie man einem Blog folgen kann, auch Instagram-Slideshows und einige Infos zum Blogbetreiber finde ich passend. So weiß ich gleich mit wem ich es zu tun habe und wie ich dem Blog weiterhin folgen kann. Das Design steht, nun geht es los mit der Bloggerei!

Der 1. Post…

…und viele weitere. Der 1. Post sollte etwas über euch verraten und Aussichten auf euren neuen Blog geben. Welche Themen wird man auf eurem Blog finden und in welche Richtung lässt er sich einordnen? Achtet beim posten auf Qualität bei Text und Bildern. Lest euch den Text vor der Veröffentlichung noch einmal durch und checkt alles so gut es geht auf Rechtschreibfehler. Natürlich kann sich immer mal ein kleiner Fehler einschleichen, aber zu viele Rechtschreibfehler schrecken ab. Viele Digicams und Handys machen schon sehr ansprechende Bilder, man muss also nicht unbedingt eine Spiegelreflex besitzen um gute Bilder zu schießen. Dennoch gilt: Lieber 2-3 Tage nichts posten, als unscharfe, zu dunkle oder „schnell vor dem Spiegel im unaufgeräumten Zimmer“ gemachte Bilder zu veröffentlichen.

So wie ihr euch mit euren Bildern und Texten auf dem Blog präsentiert, so bleibt ihr auch in Erinnerung und so entscheidet auch ein Leser ob er Leser bleibt oder zum nächsten Blog weiterspringt. Findet eine Post-Routine die sich mit eurem Alltag vereinbaren lässt. Ich habe zum Beispiel einen „2-Wochen-Plan“. Auf diesem halte ich ungefähr fest, wann ich was poste. Montags gibt es einen Outfitspost, am Dienstag schreibe ich über einen Trend, am Mittwoch stelle ich einen Onlineshop vor, usw. Mit der Zeit findet ihr einen Weg und das Bloggen integriert sich gut in euren Alltag.

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Wie mache ich auf meinen neuen Blog aufmerksam?

Je nachdem wie öffentlich du auftreten willst, kannst du es deinen Freunden und deiner Familie erzählen. Bitte sie deine Posts zu kommentieren, damit der Blog etwas belebt wird. Klicke dich durch andere Blogs und hinterlassen Kommentare die zu den jeweiligen Posts passen. Bitte vermeide Spam-Kommentare auf anderen Blogs á la „Hey, ich bin nun auch unter die Blogger gegangen und würde mich freuen wenn du mal bei mir vorbei schaust!“. Das findet niemand toll und wird auch zu 99 % ignoriert. Schreib etwas nettes zu dem jeweiligen Post und hinterlasse deine Blogadresse. Bei Interesse wird sowieso auf deinen Link geklickt.

Social Media (Facebook, Twitter, Instagram, Google+) ist auch ein wichtiges Thema um Aufmerksamkeit zu bekommen. Es gibt auch diverse Blogverzeichnise wo man sich eintragen lassen kann um mehr Leser zu generieren. Dazu aber mehr in einem eigenen Post. Außerdem gibt es auch immer wieder Bloggercontests, Blogparaden und andere Aktionen wo ihr teilnehmen und bleibende Eindrücke hinterlassen könnt.

Und nun heißt es: Genieße deinen neuen Blog, füttere ihn mit tollen Inhalten und hab Spaß daran!

Dies war nun ein mehr oder weniger kurzer Überblick für einen Start eines neuen Blogs. Ich kann nur sagen: Übung macht den Meister! Auf einzelne Punkte werde ich in eigenen Beiträgen noch einmal genauer eingehen. Der nächste Teil meiner Blogger Tipps Serie folgt bald. Habt ihr Wünsche bezüglich den Posts bzw. Fragen? Immer her damit!

Fotos via Shutterstock.

Verena

Verena

CEO, Editor

Verena ist Gründerin und CEO von Who is Mocca?, dem Fashion Blog aus Österreich. Die französische Bulldogge Mocca ist der Namensgeber des Modeblogs aus Österreich. Verena zeigt auf ihrem deutschsprachigen Fashion Blog täglich neue Outfits und Trends sowie Beautyreports und Beiträge zu Wohntrends.

18 Comments
  1. Auch für mich – bin ich noch Anfänger, wenn ich seit 6 Monaten ordentlich Poste – ein interessanter Post. Ich finde übrigens den Namen von deinem Blog super :)

    Big Hug
    Hella von advance-your-style.de

  2. Hey Verena,

    finde deine Reihe übers Bloggen echt gelungen! Auch wenn ich schon etwas länger dabei bin, wär so ein Leitfaden oder anfänglicher Support echt super gewesen, da man so oft leider viel zu wenig Infos erhält und viele Blogger leider auch nicht auf Nachfragen eingehen und man anfangs doch sehr verloren sein kann… weiter so!

    Liebst, Elisa Zunder – http://zunderzunder.blogspot.de/

  3. Liebe Verena, vielen vielen Dank für deine neue Reihe. Ich freu mich so darüber!
    Könntest du vielleicht auch noch einen Post über Grafik-Programme machen? Ich würde so gerne damit arbeiten (habe derzeit Gimp), aber ich bin irgendwie für die Bedienung zu dumm. Ich weiß nicht woran es liegt.

    Da du deinen Blog selbst hostest, wo hast du denn deinen Webspace her?? Kannst du Anbieter empfehlen?

    Viele Grüße
    Jenny

    1. Hey Jenny! Kann ich sehr gerne machen! Mit Gimp kenne ich mich aber leider nicht aus, ich verwende nur Photoshop!

      Meinen Webspace hab ich bei Easyname gekauft, die kann ich weiterempfehlen!

      GLG Verena

      1. Ich bin absolut bereit mit Photoshop zu arbeiten und HOFFE WIRKLICH SEHR dass es selbsterklärender ist als Gimp. Gimp war für mich erst mal die kostenlose Notlösung, um es überhaupt mal zu testen!

        Danke für deinen lieben Kommentar, das freut mich sehr. Ich bin noch ziemlich am Anfang und versuche mich an Bildbearbeitung und Design, außerdem möchte ich gern auf wordpress.org umziehen (auch wenn ich davor noch richtig Schiss habe!). Es gibt dort einfach viel mehr Möglichkeiten! Das Bild zu dem Brownie z.B. finde ich persönlich zu dunkel…aber momentan fehlen mir noch die Skills um es so hinzubekommen wie ich es gerne hätte, mache ich es heller sieht es aus als würde ich ne Lampe drauf halten :D. Aber man lernt ja nie aus und irgendwann klappt auch das :)
        LG Jenny

        1. Find ich gut! Ich poste übrigens nächste Woche ein Tutorial wie man von Blogspot zu WordPress umziehen kann bzw. wie es bei mir war :) Und von wordpress.com auf wordpress.org ist es ja auch nicht viel anders!

  4. Hallo Verena,
    super nachvollziehbarer Blogpost und ich konnte dir gut folgen. Das Kommentieren auf anderen Blogs zahlt sich langfristig gesichtet aus, wobei du bei dir mehr Besucher durch Linkverweise haben wirst. Das praktiziere ich bereits seit vielen Jahren und das mit Erfolg.

    Der allererste Blogpost im neuen Blog ist immer sehr aufregend und sobald man die Routine darin hat, wird alles einfacher. Die ersten zwei oder das erste Jahr/e sollte man durchgestanden haben. Dann kannst du behaupten, dass dir das Bloggen so sehr gefällt, dass du damit fortfahren möchtest. So habe ich es damals auch geschafft und schwuppdiwupp sind es schon 10 Jahre vergangen.

    Übrigens wünsche ich mir hier noch solche Themen wie „Blog-Reichweite verbessern“, falls es nicht schon bei dir gibt. Oder auch „Nützen noch Webkataloge und Blog-Verzeichnisse etwas“. Das würde mich mal aus deinem Wissenstand heraus sehr interessieren.

    Ich würde jedem Neublogger dazu raten, sich mit selbstgehostet zu befassen. Ich gebe ja zu, dass man später umziehen kann, aber lieber diesen Schritt auslassen und gleich eine eigene grosse Spielwiese im Internet haben. WordPress als CMS eignet sich nämlich super für ein Blog und so setzen zur Zeit die meisten Blog-Anfänger darauf. Zur Not und wenn du wirklich über den Tellerrand schauen magst, kannst du Joomla oder Drupal 7 bzw. die Version 8 nehmen. Alle anderen CMS dürften für den Neuling sehr sehr gewöhnungsbedürftig rüberkommen und brauchen auch eine längere Einarbeitungszeit.

    Noch etwas: Heute ist mein Feedback-Donnerstag und ich möchte dir wieder eine Verlinkung von – dieses Mal – Internetblogger.biz gönnen. Hier war ich schon mehrmals und beobachte mit Spannung deine Blogger-Tipps, in denen ich mich doch oft wiederfinden kann :)

    1. Danke für deinen Kommentar Alex!
      An dem Post zur Blog-Reichweite arbeite ich gerade. Dieser wird allerdings sehr lang und ausführlich und braucht daher noch etwas Zeit!

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