Aufi aufn Berg! Über das Wandern mit Hund in Tirol und meine Must-Haves

Werbeanzeige. Das Leben in Tirol verbindet man meist direkt mit Sport und Wandern in den Bergen. Es liegt ja auch irgendwie auf der Hand, wenn man eine imposante Bergwelt direkt vor der Nase hat. Wir sind umgeben von toller Natur und einer traumhaften Kulisse. Ich schwärme oft genug von meiner Heimat, denn auch wenn ich sehr gerne in fremden Städten unterwegs bin, fühle ich mich nirgends so wohl wie Zuhause in Tirol. Hierzu möchte ich euch heute ein bisschen mehr erzählen sowie zum Wandern mit Hund und natürlich zu meinen Must-Haves für eine gelungene Wander-Tour.

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Aufi aufn Berg!

„Aufi aufn Berg und oben gibt’s a gscheite Kaspressknedlsuppn.“ Ja, das leckere Essen auf den teils urigen Hütten kann man durchaus als Wander-Ansporn sehen. Nach einer gelungenen Wander-Tour darf auch eine leckere Kaspressknödel-Suppe nicht fehlen und die schmeckt nirgends so gut wie auf einer Hütte. Wikipedia beschreibt die Suppe übrigens wie folgt und ich könnte es euch nicht besser erklären:

Kaspressknödel sind eine westösterreichische Spezialität von flach gepressten Knödeln aus Knödelbrot und Käse, die als Suppeneinlage oder in Butterschmalz ausgebacken als Hauptgericht mit Sauerkraut serviert werden.

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Wir wandern mit Hund!

Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, wandern wir immer mit Hund. Angel und Mocca sind bei unseren Wander-Touren also immer mit dabei. Dabei passen wir uns immer an ihre Geschwindigkeit an. Angel ist ja schon ein sehr alter Senior und dementsprechend dauern Wanderungen dann auch etwas länger. Damit Mocca nicht zu kurz kommt, lassen wir ihn meistens frei laufen. Allerdings nur, wenn ich mir sicher bin, dass kein Almvieh oder andere Tiere in der Nähe sind und ich ihn unter Kontrolle habe.

Mocca kann man auch sehr gut auf Stöckchen, Spielzeuge und Hundekekse konditionieren und deswegen sind diese Sachen auch beim Wandern für uns sehr wichtig. Hat er ein Stöckchen oder ein Balli, ist der Rest der Welt uninteressant.

Beim Wandern mit Hund gibt es auch ein paar Dinge zu beachten. Man hört ja immer wieder von Wanderunfällen mit Almvieh und das kann ganz schnell böse ausgehen. Und nein, das passiert nicht nur den anderen. Auch wir hatten schon mal eine brenzlige Situation mit aggressiven Kühen und deren Kälbern erlebt.

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Dabei muss man auch nicht unbedingt selbst Schuld sein. Möglicherweise sind bereits ein paar Leute vor einem selbst an der Herde vorbei gegangen, haben sich falsch verhalten und aufgrund dessen reagieren die Kühe aggressiv, wenn weitere Wanderer ihren Weg kreuzen. Die Kühe auf die wir trafen, hatten einige Kälber dabei und waren sofort angriffslustig, als sie uns mit drei Hunden sahen. Wir wichen der Herde aus und kletterten mit den Hunden in ein Bachbett. Der Rest der Familie konnte übrigens problemlos an ihnen vorbei gehen. Mit Hunden ist also wirklich Vorsicht geboten!

Auf Verhaltenstipps für das Wandern mit Hund, insbesondere wenn man auf Almvieh trifft, möchte ich jetzt allerdings nicht weiter eingehen. Diese habe ich nämlich bereits vergangenes Jahr schon auf der BlogTirol Seite geteilt.

Nichtsdestotrotz ist das Wandern jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis. Auch wenn wir manche Wanderrouten schon öfters gegangen sind, man entdeckt immer wieder Neues und mit meiner (Hunde-)Familie wird es nie langweilig.

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Mocca wanderte schon als Baby gern!

Wandern ist mehr als nur ein Sport

Wandern ist für mich viel mehr als nur eine sportliche Aktivität. Erst mag es zwar anstrengend erscheinen, die Belohnung folgt aber auf dem Gipfel. Und nein, ich spreche nicht vom leckeren Essen, obwohl der Gedanke daran mir schon das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Ich spreche von der genialen Aussicht, die man von oben hat und die man im Grunde auch gar nicht in Worte fassen kann.

Am Berg oben kann man einfach nur genießen und zur Ruhe kommen. Man setzt sich ins frische Gras, schaut den Steinböcken oder Bergziegen zu und hat einen genialen Blick über den zurückgelegten Weg nach oben. Die Belohnung ist also nicht nur das Essen auf der Hütte, sondern viel mehr das ausgepowerte Gefühl und der tolle Blick über das Tal!

Wenn das Wetter mitspielt, sind auch Übernachtungen auf einer Almhütte ein sehr beliebtes Thema hier in Tirol. Was gibt es Schöneres, als morgens von den ersten Sonnenstrahlen geweckt zu werden und den Sonnenaufgang bei einem guten Almfrühstück zu genießen? Da vergisst man ganz schnell den Alltag, der im Tal auf einen wartet.

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Auf dem Weg zum Hafelekar!

Meine Must-Haves fürs Wandern

In den vergangenen Jahren habe ich meinen Wander-Rucksack schon einige Male gepackt. Vor allem wenn man mit Hund wandert, gibt es ein paar Dinge, die man immer dabei haben sollte. Aber auch sonst habe ich ein paar Essentials, die nicht fehlen dürfen!

Must-Haves für mich:

Geeignete Wanderkleidung sowie Schuhe und Rucksack habe ich hier nicht aufgeführt. Das sollte bei einer Wandertour selbstverständlich sein!

  • Ohne frisches Wasser keine Wanderung! Deswegen habe ich immer eine Wasserflasche mit dabei und wenn sie ausgetrunken ist, kann man sie einfach an einem klaren Gebirgsbächlein wieder auffüllen!
  • Auch ein kleiner Snack für zwischendurch schadet nie. Ich wähle hier entweder einen Energie-Riegel oder etwas Obst. Man weiß nie, was einen auf der Wanderung erwartet oder ob man einen Umweg einlegen muss.
  • Meine Blasenpflaster von COMPEED sind ebenfalls immer mit dabei und ich wende sie auch vorbeugend an. Es gibt nichts Blöderes als eine schmerzende Blase, die während einer Wander-Tour auftritt. An empfindlichen Stellen, wie der Ferse, klebe ich deswegen meist vorab schon ein Blasenpflaster Extreme auf und lindere damit Druck und Reibung. Eine Notfall-Packung habe ich aber trotzdem zusätzlich mit dabei, denn auch mein Freund von Beats and Dogs bleibt nicht immer von Blasen verschont!
  • Ein Notfall-Kit! Klingt auf den ersten Moment vielleicht lächerlich, dennoch sind Wetterumschwünge am Berg keine Seltenheit. Das kleine Notfall-Kit passt in jeden Rucksack und nimmt auch keinen Platz weg. Unseres beinhaltet wichtige Dinge wie zum Beispiel eine Taschenlampe, Schneidewerkzeug, etwas zum Feuer machen oder ein Taschenmesser.
  • Ein wasserdichter Regenschutz schützt vor Wind und Wetter und verhindert, dass man platschnass im Tal ankommt. Ideal dafür ist ein dünner Regenponcho.
  • Sollte es der Wetter-Gott gut mit einem meinen, nicht die Sonnencreme vergessen! Hoch oben ist es vielleicht etwas kühler, die Sonneneinstrahlung sollte man aber dennoch nicht unterschätzen. Bei einer Wanderung setze ich immer auf Lichtschutzfaktor 50!
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Immer mit dabei: Meine Blasenpflaster von Compeed!
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Familien-Wanderungs-Selfie <3

Must-Haves für die Hunde:

  • Hundekekse für die Motivation und gute Taten zwischendurch werden immer als Erstes eingepackt.
  • Des Weiteren darf auch eine Trinkflasche nicht fehlen. Auch wenn die Wanderung von kleinen Bächen begleitet wird, muss die Trinkversorgung für den Hund immer sichergestellt sein.
  • Sollte der Hund sehr empfindliche Pfoten haben, gibt es einen speziellen Pfotenschutz, der Abhilfe schaffen kann. Mocca hatte zum Beispiel mal eine offene Pfote und hat einen kleinen Sportschuh getragen, damit die Wunde schneller abheilt und er sich uneingeschränkt bewegen kann. Wie das aussieht, seht ihr hier.
  • Ein Erste Hilfe Set für Hunde sollte man bei einer Wanderung auch in Betracht ziehen. Ob wir immer das komplette Erste Hilfe Set mit dabei haben, hängt ganz von der Größe und Art der Wanderung ab. Bei uns ist auch ein kleines Büchlein dabei, das einem in den verschiedensten Notfallsituationen weiter helfen kann. Man weiß nie, ob sich der Hund nicht schlimm verletzt, irgendwo tief schneidet oder sogar abstürzt.
  • Je nach Größe des Hundes, könnte man auch auf einen Hunderucksack zurückgreifen. So kann der Vierbeiner auch bei einer Tages-Wanderung mit von der Partie sein und zwischenzeitlich entspannen. Das empfiehlt sich vor allem bei kleineren Rassen, die Probleme bei zu viel Bewegung bekommen oder bei jenen, die es nicht gewohnt sind, so weit zu laufen.

Natürlich gibt es noch weitaus mehr Hunde-Ausrüstung, die man auf eine Wanderung mitnehmen könnte. Die Frage ist immer: Braucht mein Hund das wirklich? Wie immer kommt das total auf die Länge der Wanderung an. Eine mehrtägige Wanderung erfordert demnach um einiges mehr Planung und Ausrüstung. Für’s Herrchen und auch für die Fellnase.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in das Wandern mit Hund hier bei uns in Tirol geben. Wenn ihr Interesse an bestimmten Wanderrouten habt, die wir gerne bestreiten, dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

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In Zusammenarbeit mit COMPEED®.

Verena

Verena

CEO, Editor

Verena-Annabella Raffl gründete ihren Fashion Blog Anfang 2013. Der Outfit und Style Blog konnte sich in kurzer Zeit in der Blogosphäre etablieren und zählt zu den erfolgreichsten Blogs im deutschsprachigen Raum.

20 Comments
  1. Erstmal: die Bilder sind wunderschön!!!
    Wir waren vor Kurzem in Österreich und waren auch mit dem Hund wandern. Es hat ihm unwahrscheinlich viel Spaß gemacht, wir waren bergauf und bergab danach aber alle 3 ganz schön k.o.!
    Wasser finde ich auch super wichtig! Vor längerer Zeit gab es bei Tchibo mal Flaschen für Hunde. Die haben oben einen Clip, damit man die Flaschen an den Rucksack hängen kann und zum Ausgießen ist so ein kleiner Napf direkt integriert. Die nehmen wir für den Großen oft mit, damit er immer genug zu trinken hat!

    Liebe Grüße
    Jenny

  2. ich muss gestehen, ich war nie so der Wander-Typ und haben den Bergen immer das Meer vorgezogen. als ich letztes Jahr aber in Nepal war, bin ich auf viel in den Bergen gewandert und hatte richtig Spaß dabei. vl ist das eine Sache der Zgänglichkeit, ob man wandern mag oder nicht. im eher flachlandigen Teil Deutschlands geht man doch eher mal an den See ;)

    deine Hunde-Tipps finde ich übrigens auch cool – sind ja quasi für Mensch und Tier geltend :)

    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/
    https://www.instagram.com/liebewasist/

  3. Wandern finde ich toll! Leider kann ich es nicht mehr so oft oder so stark machen wie früher aus Gesundheitlichengründen, aber es ist trotzdem sehr sehr schön, wenn man es machen kann! Und mit Hunden ist es bestimmt noch besser!! Das mit dem Wasser und mit den Erstehilfe/Notfallkit finde ich sehr gut von Euch – das muss IMMER dabei sein!

    16475072

  4. Richtig cooler Post! Ich war tatsächlich noch nie in den Bergen und auch noch nie so „richtig“ wandern :) Die Fotos sehen aber wirklich beeindruckend aus, die Aussicht und die Landschaft ist wunderschön <3

    Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch mal auf meinem Blog vorbeischaust <3

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.com/

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